Ab Suceava (Suczawa) kann man auf einer drei- bis fünftägigen Rundreise die wichtigsten Klöster der Region besichtigen: Dragomirna, Voronet, Humor, Arbore, Sucevita, Moldovita und Putna. Die klosterartigen Anlagen, deren Kirchen mit wunderschönen biblischen Fresken verziert sind, liegen inmitten von grünen Tälern und idyllischen Landschaften. Hauptziel der Klöster war es, den Glauben und Patriotismus der Bauernkrieger im Kampf gegen die osmanischen Angreifer zu beflügeln. Die Klöster werden von Nonnen- und Popengemeinschaften bewohnt, von denen sich die Kirchgänger eine Segnung erbitten. Die große Zahl an Pilgern, die sich dort täglich einfinden, zeugt von einem sehr starken Glauben. Während der dunklen Jahre der Diktatur, hat sich Bukowina im Schatten der orthodoxen Klöster seine Identität mit Erfolg bewahren können. Auch in der heutigen Zeit sind es wieder einmal die Klöster, die die Seele des Landes wieder aufleben lassen. Am Fuße der Anlagen bieten die Dorfbewohner Webarbeiten, Teppiche und bunt verzierte Eier an, die Sie mühevoll während der langen Winterabende gefertigt haben. Die zierlichen Mosaikmalereien auf den Eiern erinnern in der Tat an die Fresken der Klöster. Mit anderen Worten ist das Ei sozusagen ein Symbol fü das spirituelle Leben des Landes.