Die Region Maramures Die Region Maramures ist traditioneller als die historische Gegend Bukowina und nach wie vor sehr handwerklich orientiert. © René Mattes
Die Region von Maramures im Norden Rumäniens nahe der Ukraine ist eine der ursprünglichsten Gegenden des Landes. Mitten in den weitläufigen Wäldern, die von Seen und Flüssen durchzogen sind, liegen satte Weiden, auf denen Schafherden grasen und sowie malerische Dörfer, in denen noch jene typischen alten Häuser mit Vorbauten aus geschnitztem Holz, mit Blauregen berankte Zäune, alte Brunnenschächte und Schaufelmühlen zu sehen sind. Kurz gesagt, eine Landschaft wie aus alten Tagen mit Heuschobern und Pferdenkarren. Eine Landschaft, in der die Bauern ihr Getreide noch mit der Sense ernten, in der die Großmütter, deren Gesichter so faltig wie alte Äpfel sind, die Wolle auf altertümlichen Spinnrocken spinnen und in der die Dorfbewohner bei zahlreichen Festen ihre traditionellen Trachten zur Schau tragen. Sehenswert sind auch die Holzkirchen von Maramures mit ihren schlanken, spitzen Glockentürmen. Der adrette Friedhof des kleinen Dorfes Sapinta westlich von Sighetu Marmati ist ebenfalls einen Besuch wert. Seine Gräber sind mit Medaillons und Flachreliefs geschmückt, die das Leben der Verstorbenen veranschaulichen sollen. Ein wahres Museum naiver Kunst. Lassen Sie sich auch nicht das herrliche Iza-Tal entgehen, wo man in einer Privatunterkunft auf einem Bauernhof übernachten und in den Wäldern Brombeeren oder Champignons sammeln kann.