Das historische Museum des Roten Platzes Für Geschichtsliebhaber sind das Museum von Moskau, das Museum der Revolution, das Museum des KGB und das historische Kremlin-Museum bestimmt einen Besuch wert. © Bruno Perousse
Die Mehrzahl der Museen sind tagsüber von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet und am Sonntag und Montag geschlossen. Es ist selbstverständlich unmöglich, sie alle aufzuzählen. Für Geschichtsliebhaber verdienen das Museum von Moskau, das Museum der Revolution, das Museum des KGB und besonders das historische Museum am Roten Platz einen Besuch.
Bei den Kunstmuseen wird man sich vor allem an die Tretiakov-Galerie erinnern. Pavel Tretiakov, ein reicher Händler und Textilhersteller, begann 1856, Werke von russischen Künstlern zu kaufen. Seine Sammlung gewann an Bedeutung, deshalb entschied er, sein Privathaus zu vergrößern und daraus ein Museum zu machen. 1892 spendete der sein Museum der Stadt Moskau. Seine Sammlung ist die größte Sammlung russischer Kunst der Welt. Man kann dort sowohl alte Ikonen sowie Gemälde der romantischen und russischen Maler bewundern. In einem zusätzlichen Flügel, der der Galerie im Jahre 1930 hinzugefügt wurde, wird die sozialistische realistische Kunst der 30er bis 60er Jahre ausgestellt.
Das Pouchkine-Museum ist ebenfalls unumgänglich. Es befindet sich in einem schönen Privathaus und wurde 1898 von Iwan Tsvetaïev gegründet. Man findet durch eine beeindruckende Reihe von ägyptischen und griechisch-römischen Altertümern, Gemälde großer italienischer und holländischer Meister (Murillo, Botticelli, Véronèse, Rembrandt, Rubens) und schöne Sammlungen europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts (Matisse, Picasso, Kandinsky, Léger, Braque, Chagall). Unter den literarischen Museen besetzt das Staatsmuseum Léon Tolstoï das Holzhaus, wo der Schriftsteller von 1895 bis 1901 lebte. Er stellt auf bewundernswerte Art die Stimmung in einem literarischen Salon am Ende des 19. Jahrhunderts wieder her.