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Samoa

Ein echtes tropisches Paradis, lange Sandstrände gesäumt von einem türkisblauen Meer und von Kokosnusspalmen, im Hintergrund imposante vulkanische Berge, sympathische Bevölkerung. All das trägt in Westsamoa zu einer idyllische Umgebung bei, was Sie auf Reisen nach Samoa erleben können. Neun Inseln umfassen außergewöhnliche Meeresgründe, die zu den schönsten der Welt gehören.

Wichtige Informationen zur Reisevorbereitung

Samoa, auch Unabhängiger Staat von Samoa genannt, war das erste Archipel im Pazifik, das unabhängig wurde (1962). Hier herrscht seitdem eine konstitutionelle Monarchie. Der östliche Teil wird von den USA beherrscht. Westsamoa besteht aus zwei Hauptinseln, Savai'i und Upolu, sowie sieben weiteren deutlich kleineren Inseln. Der Legende nach ist Samoa die Wurzel der Besiedlung der anderen Inseln Ozeaniens Der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson, der von der glänzende Schönheit dieser Inselgruppe ganz durcheinander war, entschied im Jahr 1889, sich dort niederzulassen und seinen bekanntesten Roman ?Die Schatzinsel? zu schreiben. Der wohl berühmteste Einwohner Samoas wurde nach seinem Tod 1894 auf dem Berg Vaea während einer Zeremonie, der 400 Personen beiwohnten, begraben. Das Haus des Autors wurde in Schuss gehalten und ist heute als Museum besichtbar.

Samoa wird häufig als eine Ecke des Paradieses betrachtet. Die Einwohner sind Nachkommen der alten Polynesier, die den Pazifik schon vor mehr als 2000 Jahren besiedelten. Im Gegensatz zu dem Rest Polynesiens hat dieser Archipel erst sehr spät europäische Einflüsse angenommen. Die ersten Westlichen tauchten erst ungefähr im 18. Jahrhundert auf.

Die Insel Upolu im Osten ist der Sitz der Hauptstadt Apia, eine kleine Kolonialstadt mit 37.000 Einwohnern. In den 1850er-Jahren gegründet ist diese Stadt erst 1959 Hauptstadt geworden. Hier findet man den Sitz des Parlaments ebenso wie einige Kirchen und die Mulivai-Kathedrale, des römisch-katholischen Bistums, die 1885 erbaut und 2011 abgerissen wurde. An ihrer Stelle soll eine neue Kathedrale entstehen. Der Markt von Apia ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Verpassen sollte man auch nicht den Wasserfall Papasee'a Sliding Rock. Dort kann man auf den Felsen wie auf einer Rutschbahn rutschen, hinein in ein natürliches Schwimmbecken. Auch die Wellen, die den Archipel umgeben sind weltweit bekannt und locken jährlich etliche Surfer an.

Savai'i, die westliche Insel, ist die größte Insel des Archipels und die drittgrößte Erdmasse Polynesiens nach Hawaii und Neuseeland. Dennoch ist sie weniger bevölkert als ihr Nachbar Upolu. Die Bewohner, die immer noch in den typischen Dörfern des Südpazifiks leben, habend es sich zur Aufgabe gemacht, die wilde Natur zu bewahren, die seit Jahrhunderten besteht. Zu empfehlen ist eine Exkursion auf die Lavaplateaus des Kraters Matavanu, von wo aus man die Vulkanlandschaft betrachten kann, die einem den Atem raubt. Savai'i bietet prächtige Strände für diejenigen, die sich ab vom Tumult erholen möchten. Manono ist die am drittdichtesten bevölkerte Insel von Samoa. Sie liegt nur vier Kilometer südöstlich von Upolu. Dorthin gelangt man, indem man eine Lagune überquert. Hier gibt es nur vier Fischerdörfer, wo die Menschen in den traditionellen nach allen Seiten hin offenen Häusern leben.

Tipps der Redaktion

Samoa galt lange Zeit als teures Reiseziel und war nur für eine Handvoll Glücklicher reserviert. Heute hat sich einiges vor allem dank den niedrigeren Flugpreisen geändert. Alles hängt auch von der Lebensweise vor Ort ab. Wenn man sich an den lokalen Stil anpasst und in kleinen Jugendherbergen schläft, in Kneipen oder an Verkaufsständen der Märkte speist, wenn man Busse und die öffentliche Schiffe benutzt, überschreitet das tägliche Budget nicht mehr als 20 Euro. Wenn man sich andererseits das große exotische Hollywoodspiel unter Palmen wünscht, die himmelblauen Cocktails am Rand des Schwimmbad eines Luxushotels, versunken in der tropischen Vegetation und umgeben von einer privaten Lagune, Langusten und Champagner, der serviert von einen Haushofmeister im Livree serviert wird, die gecharterte Jacht, um an einem Atoll tauchen zu gehen, wird das Budget schnell explodieren ...

Das Klima der Samoa-Inseln ist tropisch. Der beste Zeitpunkt, um dorthin zu fahren liegt zwischen August und Oktober. Der südliche Frühling, der von Oktober bis Dezember geht ist die Saison der Zyklonen. Zu dieser Zeit reisend sollte man sich also ständig über die Wetterkonditionen informieren. Den Monat Januar sollte man aber vermeiden, da es der Monat mit dem meisten Niederschlag im Jahr ist. Da die Inseln nicht weit der Datumsgrenze entfernt liegen, besteh hier eine Zeitverschiebung von elf Stunden im Vergleich zu Deutschland.

Auf Samoa besteht die Gefahr des Denguefiebers, weshalb man sich dringend vor Moskitos schützen sollte, vor allem in den Hitzeperioden.

Pluspunkte

  • +Ein wahres tropische Paradies, eine Natur, so schön wie am ersten Tag, freundliche Menschen:
  • +Eine stark ausgeprägte epikureische Lebensweise, ein Leben, wo man sich an Sonne und Passatwinden erfreut, gleichgültig gegenüber der Außenwelt.
  • +Ein außergewöhnlicher Meeresboden, einer der schönsten der Welt.
  • +Eine perfekte Saison, an einem guten Platz im Sommerkalender.
  • +Ermäßigung der Preise für die Fluglinien nach Ozeanien.

Minuspunkte

  • -Ein Horizont, der sicht auf ?sea and sun? beschränkt, ein wenig fauler Tourismus, der schnell langweilen und ihren Willen schwächen kann.
  • -Ein sehr hoher Lebensstandard, der verbunden ist mit der Notwendigkeit, die notwendigsten Lebensmittel zu importieren.
  • -Die lange Dauer des Fluges (kein Direktflug), die Anstrengung der Reise, der Zeitunterschied und das Klima.

Traditionen

Die Samoa-Inseln sind unabhängig und ihre Traditionen sind tief verwurzelt. Die Bewohner sind respektieren Verpflichtungen und Regeln, die ihr gemeinsames Leben regieren. Die Kultur der Samoas basiert sich auf fa'amatai, einem Regierungssystem, an dessen Spitze ein Oberhaupt, der Matai, die aigai leitet, das bedeutet die Familie im weitesten Sinne des Wortes. Nahrung und Güter werden je nach den Bedürfnissen jedes Einzelnen verteilt. Jedes Mitglied der aigai muss dem Oberhaupt gehorchen und einen bestimmten Ehrencode respektieren. Matai ist die Familie im Dorfrat, der ist für die Schlichtung von Konflikten zuständig ist, über die Einhaltung der religiösen Tabus und Verbote wacht, insbesondere in Bezug auf die Erinnerung an die Vorfahren. Die Samoas sind heute gläubige Christen und die Messe am Sonntag ist in den Dörfern das wichtigste Ereignis der Woche. Was Lieder und Tänze angeht, hat sich die Fiafia als Basis einer heiligen Zeremonie zu einer Folkloreshow für Touristen entwickelt. Die Tätowierung ist bei den Samoanern sehr beliebt, die manchmal bereits in der Jugend von Kopf bis Fuß mit Zeichnungen bedeckt sind.

Küche

Die einzigen wahren Restaurants befinden sich in den Hotels und bieten verschiedene westliche, chinesische und lokale Spezialitäten an. Die lokale Küche basiert auf Taro, Kokosnuss, exotischen Früchten, Huhn, Schwein und gegrilltem Fisch. Das nationale Getränk ist Kava, ein aus den Wurzeln des Schwarzen Pfeffers gewonnener Likör, die eine kleine schmerzlindernde Wirkung und einen faden Geschmack hat.

Souvenirs und Handwerk

Was man mitbringen kann: okale Handwerkswaren (Pareos, Stickereiwaren, Korbwaren, Tonwaren, geschnitzte Holzgegenstände), Perlmuttschmuck, Perlen, Seemuschel, Gewürze, Kassetten mit Volksmusik. Das Feilschen wird selten angewandt. Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind im Allgemeinen von Montag bis Freitag zwischen 09.00 Uhr und 17.00 Uhr und am Samstag zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr.

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