Barcelona Der Königsplatz im gotischen Viertel ist eine unumgängliche Sehenswürdigkeit in der Stadtmitte. © Igor Lubinetsky
Die mittelalterliche Altstadt von Barcelona wird von der Promenade Las Ramblas durchquert, welche sich großer Beliebtheit erfreut. Im gotischen Viertel erhebt sich die Kathedrale. Der Bau aus dem 14. und 15. Jahrhundert verfügt über eine neugotische Fassade aus dem 19. Jahrhundert. Im Inneren können Sie den Kreuzgang, das Kreuzrippengewölbe, die Kanzel, den Chor und katalanische Malereien des Mittelalters bewundern. Im Palau Reial Major empfingen die katholischen Könige 1493 Christoph Kolumbus nach seiner Rückkehr aus Amerika. Sie versammelten sich im Saló del Tinell, einem Bankettsaal mit 30 Metern Länge, den 17 m lange Bögen abschließen. Im Ribera-Viertel steht die Basilika Santa Maria del Mar. Sie ist das einzige Beispiel einer Kirche, die vollständig in katalanischer Gotik errichtet wurde, wie man bereits an den Bleiglasfenstern erkennt. Der Stadtteil Eixample ist eine Planstadt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit hoben die Architekten den "Modernismus" aus der Taufe, die katalanische Variante des Jugendstils. Dieser brachte die Sagrada Familia hervor, das bis heute noch nicht fertiggestellte Meisterwerk Antoni Gaudís: eine überschwänglich gestaltete Kirche, die vor symbolistischen Motiven nur so strotzt. Sehen Sie sich vor allem die Geburtsfassade, die Passionsfassade und ihre Krypta an. Vom selben Architekten stammen die Casa Mila oder "La Pedrera", ein Gebäude vom Beginn des 20. Jahrhunderts, das einer Skulptur gleicht: Es verfügt über keine einzige geradlinige Mauer! Die Casa Terrades aus dem Jahre 1905 symbolisiert eine Mischung aus nordeuropäischer Gotik und floraler Natur, die vom Architekten Puig i Cadafalch erdacht wurde. Auf dem Montjuïc, dem Hausberg Barcelonas, kann man schön durch den Park spazieren, außerdem ist hier immer etwas los. Noch dazu wartet die Stadt ganz in der Nähe des Zentrums mit 5 km langen feinen Sandstränden auf! Die Architekten Norman Foster, Richard Meier, Gae Aulenti und viele andere haben am Bau der Neustadt an der Strandpromenade mitgewirkt, die anlässlich der Olympischen Spiele 1992 aus dem Boden schoss. Verlassen Sie das Stadtzentrum, um im Park Güell zu flanieren: zwanzig Hektar Parkgelände mit einigen wunderschönen, mit Mosaiken aus Keramik und Glas verzierten Bauten. Dieser von Antoni Gaudí entworfene Ort wurde in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Abends bieten sich die Straßen Pau Claris und Aribau für einen Bummel an. Hier finden sich die unterschiedlichsten Bars und jede erdenkliche Musikrichtung. Das Stadtviertel Gràcia wirkt originell; seine Café-Terrassen laden zum Verweilen ein. Von den übrigen Stadtvierteln sollen insbesondere das Raval und das gotische Viertel erwähnt werden. Schließlich erwarten im alten Hafen und im ehemaligen Fischerviertel Barceloneta zahlreiche Restaurants Ihren Besuch ? speisen Sie in originellem, angenehmem Ambiente an der frischen Luft, auch wenn es sich dabei nicht mehr unbedingt immer um saubere Landluft handelt.
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