Das Tal ist von Gebirgsketten und den 3000 m hohen Gipfeln der aragonesischen Hochpyrenäen umgeben. Es folgt dem Flusslauf des Gállego, liegt zwischen Bergseen und porösen Sandsteinformationen, Almen und Gebirgspfaden, die die Waldgebiete mit reicher Fauna und Flora durchqueren: Gämse, Füchse, Murmeltiere, Bartgeier, Wasseramseln, usw. Am überraschendsten in diesem Tal erweist sich jedoch seine Pflanzenvielfalt. Dort findet man die Oreja de Oso, eine tropische, kälteresistente Blume, den vom Aussterben bedrohten Zapatito de Dama (Gelber Frauenschuh) und einige fleischfressende Pflanzen wie die Grasilla (Pinguicula vallisnerifolia) an den Ufern des Flusses. Vielfältige Pflanzen kommen auch in den "Ibones" vor, den in großer Zahl vorhandenen Bergseen. Naturliebhaber und Alpinisten werden sich von dem beeindruckenden Reichtum der Landschaften und Natur dieser Region nur schwer trennen.
Hinzu kommen in den Ortschaften des Tales wie Lanuza, Escarrilla, Hoz de Jaca, Sandiniés, Piedrahita, Yosa de Sobremonte, Escuer, Biescas, usw. die nach wie vor vorhandenen kulturellen und architektonischen Sehenswürdigkeiten. Wenn Sie sich nicht als echter Abenteurer fühlen und lieber Serviceleistungen in Anspruch nehmen, ist Sabiñánigo der richtige Ort. Wenn Sie dagegen unberührte Landschaften bevorzugen, entscheiden Sie sich für Sallent de Gállego... wirklich beeindruckend! Auch an der Schöhneit von Portalet und Formigal, zwei großen Skigebieten am Taleingang, kann man nicht vorbeigehen. Will man sich entspannen, kommt nur das Thermalbad Panticosa in einzigartiger Berglandschaft in Frage.