Die Steinheber (sie heben über 800 kg schwere Steine), Holzspalter (sie spalten dicke Stämme mit der Axt), oder Tänze wie Demakildantza, Zortziko und Ezpatadanza sind einige Beispiele für die wichtige Rolle, die die eng mit ländlichen Bräuchen verbundene Tradition in Navarra spielt. Sie sind offensichtliche Beweise für die Art und Weise, auf die traditionelle Werte in dieser Region fortleben, in der Feste immer dazu dienten, Althergebrachtes in Ehren zu halten. Besonders kennzeichnend sind ferner die an religiöse Traditionen gebundenen Feste, beispielsweise die Wallfahrt zu Einsiedeleien und Heiligtümern (Roncesvalles, Muskilda, Ochagavía, usw.). Der am häufigsten benutzte Weg ist zweifellos der zum Castillo de Javier (mit der vom 4. bis 12. März gefeierten "Javierada"). Zur Erinnerung an die Arbeit der früheren Floßbauer, die sich mit Baumstämmen beladen in die Fluten des Flusses stürzten, wird am "Día de la Almadía" (Tag des Floßes) in Burgui ein Fest gefeiert, das Touristen aus dem ganzen Land anzieht.