Granada und die Alhambra Die Alhambra, ein wahres Symbol der islamischen Kunst in Europa, muss man einfach besucht haben. © Wilfried Louvet
Am Fuße der Sierra Nevada erhebt sich die Stadt Granada auf drei Hügeln. Zwischen 1238 und 1492 kannte die Stadt unter der Dynastie der Nasriden ihren Höhepunkt. Hier versammelten sich Wissenschaftler, Künstler und Gelehrte. Alhambra, seine Paläste und von Schutzwallen umgebenen Gärten zeugen von den Absichten der Epoche: eine Nachbildung des Paradieses auf Erden. Die Decke des Salón de Embajadores stellt die sieben Himmel der muslimische Kosmogonie dar. Der Patio de Arrayanes umgibt das Brunnenbecken im Hofe der Myrthen. Letzterer spiegelt das Licht in den Nachbarsälen wieder. Gehen Sie in den Sala de los Abencerrajes wegen seiner Kuppel aus Stalaktiten. Auch nicht zu versäumen: der Patio de los Leones. Die Dächer von Alhambra bewundern sich in der untergehenden Sonne. Im Sommer hielten sich die Nasriden-Emire in Generalife auf. Im Stadtzentrum findet man den Patio de la Acequia mit seinen Wasserspielen. Gehen Sie in diesem Labyrinth der Straßen von Albaicín spazieren. Dieses Viertel hat die meisten Merkmale seiner arabischen Herkunft zu verzeichnen. El Bañuelo, maurischen Bäder aus dem 11. Jahrhundert, lassen das Tageslicht durch die kleinen sternenförmigen Öffnungen hereinscheinen. Santa Ana, eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert, befindet sich auch in diesem Bereich.
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