Die Kathedrale von Sevilla Die Kathedrale, ein gotisches Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert, ist eines der Wahrzeichen von Sevilla. Martin Siepmann/ age fotostock
Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens. In Santa Cruz, dem ehemaligen jüdischen Viertel im Herzen der Stadt wandelt man durch ein Labyrinth aus kleinen Gässchen oder wirft einen Blick in blumengeschmückte Patios. Dort befinden sich auch die Kathedrale und die Giralda: Das fünfschiffige, gotische Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert wird von einem maurischen Turm aus dem Jahre 1198 überragt. Die Capilla Mayor mit ihrer Chorschranke und den Altar sollten Sie sich unbedingt ansehen. Vom ehemaligen Minarett hat man einen wunderschönen Panoramablick über die Stadt. Wieder unten angekommen, empfiehlt sich eine kleine Pause im Patio de los Naranjos, dem Orangenhof. Die Mauern des Alcazar legen sich wie ein Schutzring um das Viertel. Innen können Sie die Paläste und Gärten von Peter dem Grausamen (Dom Pedro I.von Kastilien) und Karl V. besichtigen. Im nahe gelegenen Hospital de los Venerables sind Fresken von Valdes Leal und seinem Sohn zu sehen. Hier finden auch zahlreiche Kunstausstellungen statt. Besuchen Sie anschließend die restaurierte Barockkirche. Das Viertel El Arenal liegt am Ufer des Guadalquivir. Der Torre del Oro (Goldturm) überragt den Fluss. Der von den Mauren im 13. Jahrhundert errichtete Turm diente dem Schutz des Hafens. Die Plaza de Toros de la Maestranza besticht durch ihre Fassade im Barockstil. Die weiße Stierkampfarena zählt zu den ältesten Spaniens. Ein beliebter Treffpunkt für Liebespaare ist der Paseo de Cristobal Colon, eine schattige Promenade. In Triana, einem Viertel, das auf dem gegenüber liegenden Ufer des Guadalquivir liegt, ist das volkstümliche Flair des ursprünglichen Sevilla nach wie vor lebendig. Die Einkaufsstraße San Jacinto ist die Hauptstraße dieses Viertels. Sie grenzt an die Calle Alfarería, in der zahlreiche Töpfer in ihren Werkstätten Keramikobjekte im traditionellen Stil fertigen. Die Calle Castilla mündet in die Calle de la Inquisicion mit ihren blumengeschmückten Innenhöfen. Bei Cartuja befindet sich der gleichnamige Kultur- und Freizeitpark. Von den Kais können Sie das Brückenpanorama der Expo 92 betrachten. Der 400.000 m² große Maria Luisa-Park liegt außerhalb des Zentrums im Süden der Stadt. Im Norden mischen sich einige Barockkirchen und Kirchen im gotischen Mudejar-Stil unter die Riege der zahlreichen traditionellen Tapas-Bars. Gönnen Sie sich einen Abend in einem Tablao de Flamenco, einer typischen Flamenco-Bar im Barrio de Santa Cruz. In der Nähe der Kathedrale findet man unzählige Bars. Die Diskotheken liegen im Alfalfa-Viertel. In der Calle Marques de Paradas und der Calle Julio Cesar geht es bis zum Morgengrauen hoch her. Im Sommer können Sie sich auf den Uferterrassen des Flusses gemütlich entspannen.
Unsere Suchmaschine zum Preisvergleich für Urlaubsreisen ermöglicht es Ihnen, in nur wenigen einfachen Schritten die günstigste Reise nach Ihrem Geschmack zu finden. Wählen Sie die Kriterien für Ihre Traumreise und vergleichen Sie 350570 Reisen aus den Katalogen der größten deutschen Reiseveranstalter!