Geschichte Sri Lanka
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Im 5. Jh. v.C. wird die erste Hauptstadt Anuradhapura gegründet.
1. Jh. v.C.: Tamilische Invasion und singhalesischer Sieg.
500: König Kasyapa gründet die Hauptstadt Sigiriya.
1153-1186: Unter der Herrschaft Parakramas erreicht die singhalesische Zivilisation ihren Höhpunkt.
15. und 16. Jh.: Erste portugiesische Handelsniederlassungen und Einführung des Christentums.
Beginn des 19. Jhs.: Die Engländer erben die Insel. Der König von Kandy flieht auf die Insel Mauritius.
1948: Erklärung der Unabhängigkeit.
1972: Ceylon tritt aus dem Commonwealth aus und nennt sich Sri Lanka.
1983: Unruhen und Ausgangssperre. Tamilische Tiger ermorden Soldaten.
1987: Friedensvertrag zwischen Indien (das die Tamilen unterstützte) und Singhalesen.
1990: Abzug der indischen Truppen. Wiederaufnahme der Kriegshandlungen.
1991: Ermordung des Verteidigungsministers.
1993: Ermordung des Präsidenten.
1994: Eine Frau, Chandrika Kumaranatunga, wird zur Präsidentin der Republik gewählt.
1995: Der Konflikt beruhigt sich, im Januar 1996 findet jedoch ein schlimmer Anschlag im Zentrum Colombos statt.
1997: Anschlag der Tiger in der Nähe eines großen Hotels der Hauptstadt. 34 Todesopfer.
1998: Selbstmordanschlag mit einem LKW vor dem Dent-Tempel in Kandy, Wiederaufnahme des Konflikts.
1999: Wiederwahl von Chandrika Kumaranatunga.
Ende 99/Anfang 2000: Viele Anschläge in Colombo und im restlichen Land.
Februar 2002: Regierung und Unabhängigkeitskämpfer unterzeichnen einen neuen Waffenstillstand.
2003: Weiterführung der Gespräche in Thailand, Deutschland und Japan. April-Mai: Mehrere Zwischenfälle mit zivilen Todesopfern in muslimischen Gebieten.
Februar 2004: Auflösung des Parlaments durch die Präsidentin und vorgezogene Parlamentswahlen am 2. April 2004.
12. August 2005: Der Außenminister Lakshman Kadirgamar wird ermordet. Er stammte aus der tamilischen Bevölkerung und war ein vehementer Befürworter der harten Linie gegen die Rebellion der Separatisten der Befreiungstiger von Tamil Eelam.