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 Südkorea Geschichte Südkorea

 
 
Fläche : 38691  km² - Bevölkerung 48875000 hab.
Südkorea

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Geschichte Südkorea

 Historische Daten

2333 vor Christus: erste Erwähnung von Go-Joseon (koreanisch für das ?Land der Morgenstille?) in chinesischen Aufzeichnungen.
Von 57 vor Christus bis 668 nach Christus: die sog. Zeit der ?Drei Reiche?: Goguryeo im Norden, Baekje und Silla im Süden. Ab 668 wird das Land zunehmend der Herrschaft des Königreichs Silla unterworfen.
918: Gründung des neu entstandenen Reichs Goryeo, das dem heutigen Korea seinen Namen gab. Es besteht bis zum Jahr 1392 und wird dann von der Joseon-Dynastie abgelöst. Das theoretisch unabhängige Reich steht anschließend fast ein Jahrtausend lang unter chinesischem Einfluss.
1592 : : erster Invasionsversuch durch die Japaner (der von General Yi Sun-chin, einem koreanischen Nationalhelden, erfolgreich abgewehrt wird)
1636: Manschurische Invasion.
18. Jahrhundert: Ausbreitung des Christentums in Korea.
1905: Nach dem Russisch-Japanischen Krieg wird Korea per Vertrag ein offizielles japanisches Protektorat.
29. August 1910: Annexion Koreas durch die Japaner. 35 Jahre lang verschwindet das Land buchstäblich von der Weltkarte.
1945: Militärische Niederlage Japans. Das Land erhält seine Unabhängigkeit zurück, wird jedoch auf Höhe des 38. Breitengrads in zwei rivalisierende Staaten aufgespaltet: Nordkorea wird kommunistisch, Südkorea fällt unter die Kontrolle der Amerikaner.
25. Juni 1950: Nordkoreanische Truppen überschreiten den 38. Breitengrad. Dies ist der Beginn des Koreakriegs, der indirekten Auseinandersetzung zwischen Ost und West auf koreanischem Boden.
27. Juli 1953: Das Waffenstillstandsabkommen wird unterzeichnet. Aber der Status quo bleibt unverändert: nördlich und südlich des 38. Breitengrades gibt es nach wie vor zwei getrennte Staaten.
Nachkriegszeit: in Südkorea gibt es bis in die 80er Jahre verschiedene autoritäre Regimes und Putschversuche seitens des Militärs. Es herrschen drakonische Gesetze, Zensur und Unterdrückung.
Dezember 1987: erste Präsidentschaftswahlen seit 25 Jahren. Der Kandidat der amtierenden Machthaber, Roh Tae-woo, wird gewählt.
1988: Olympische Spiele in Seoul.
1992: erste Präsidentschaftswahlen im Rahmen eines allgemeinen, direkten Abstimmungsverfahrens. Mit dem Sieg von Kim Young-sam wird die Republik Korea erstmals eine Demokratie.
1997: Wahl von Kim Dae-jung zum 15. Präsidenten der Republik Korea (als politischer Gegner war er jahrelang von den militärischen Machthabern verfolgt worden).
2000: die beiden verfeindeten Staaten Nord- und Südkorea kündigen ein Gipfeltreffen ihrer Staatschefs für den 13. Juni an, das erste seit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens im Jahr 1953.