Zu vermeiden
Musandam ist eine strategisch wichtige Region am Rande der Meerenge von Hormuz, wo zahlreiche Erdöltanker durchfahren. Der Iran ist nur 50 km entfernt, und ein intensiver Handelsverkehr findet zwischen den zwei Ländern statt (einschließlich Ziegen!). Es gibt folglich zahlreiche Kontrollstellen und militärische Absperrungen in dieser Region. Man darf weder die militärischen Posten und Basislager noch die Botschaftsgebäude sowie kein einziges offizielles Bauwerk fotografieren. Während des Ramadan sollte man in der Öffentlichkeit kein Wasser trinken und weder essen noch rauchen. Man sollte Frauen ohne ihre Erlaubnis, auch wenn sie verschleiert sind, nicht fotografieren.
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Zum Kosten
Ein traditionelles omanisches Gericht wird in der Regel mit den Händen gegessen. Man muss dazu die rechte Hand benutzen. Man sitzt dabei in einem kleinen abgetrennten Raum im Schneidersitz auf einer Matte und lehnt sich mit dem Rücken an ein Kissen. Auf dem Menü stehen Fisch und gegrilltes Fleisch, das nach dem Vorbild indischer Currys ziemlich kräftig gewürzt und mit Reis serviert wird. Der libanesische Einfluss ist ebenfalls bemerkbar. Eine sehr seltene einheimische Spezialität ist Schowa: Es handelt sich hierbei um Lammfleisch, das in Bananenblätter gehüllt und in der Sonne gegart wird. Im Land gibt es mehr als 60 Dattelarten. Am Ende serviert man Kaffee (mit Kardamom aromatisiert) in kleinen Tassen (die kaum einen Schluck enthalten). Unbedingt probieren sollten Sie auch die berühmte Nachspeise Halva, eine typische Spezialität aus dem Oman: Dabei handelt es sich um eine mit Rohrzucker, Wasser, Mehl, Eiern, Milch und Rosenwasser zubereitete und mit Gewürzen (Kardamom, Safran, Mandeln oder Cashewnuss) verfeinerte Süßigkeit, die mit dem weißen Nougat verwandt ist.
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Souvenirs
Duftwasser, Jujuben-Honig (einer der besten der Welt), gemahlene Dufthölzer, Silberschmuck, traditionelles Kaffeegeschirr, Khanjars (silberne Krummdolche, die von den Männern an sehr schön gearbeiteten Gürteln getragen werden), traditionelle Mützen (Kimah), Paschminaschals und unterschiedliche Stoffe sowie natürlich der berühmteste Weihrauch der Welt! Außer im Jemen und in Äthiopien findet man Weihrauchbäume nur noch in Dhofar, im Süden des Sultanats Oman. Man gewinnt ihn aus dem getrockneten Saft dieser Bäume und verbrennt ihn anschließend auf Kohle, und den dabei entstehenden, süßlichen Duft kennen wir aus unseren Kirchen. Der Duft von Weihrauch tötet Fliegen, Mücken und andere Insekten und überdeckt auch unangenehme Gerüche. Ein ausgezeichnetes Geschenk! Man findet ihn an den Ständen des Souks von Maskat. Der Weihrauch aus Dhofar ist neben 119 weiteren edlen Zutaten wie Rose, Myrrhe, Jasmin, Moschus und Sandelholz Bestandteil des Parfüms Amouage - es handelt sich hierbei um das teuerste Duftwasser der Welt.