Küche Sansibar
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Die Küche Sansibars vereint arabische, indische und afrikanische Einflüsse. Das Essen ist nicht scharf, aber mit Gewürznelken, Zimt, Kardamom und Ingwer gewürzt. Muskatnuss ist verpönt, da sie berauschend wirkt. Bei der Grundspeise handelt es sich vor allem in den ländlichen Gegenden um den Maniok, der in privaten Gärten angebaut wird. Ergänzend dazu kauft man auf dem Markt Kochbananen, Süßkartoffeln, Maismehl und Reis. Das Maismehl dient zur Zubereitung von Ugali, einer Art Polenta, die mit einer Sauce und etwas Fisch oder Fleisch serviert wird. Sonntags und an Feiertagen isst man Pilao oder Biriani. Pilao ist ein würziger Reis mit Kartoffeln, einer Beilage aus Zwiebeln und einem Stück Fleisch oder Fisch. Biriani wird mit Hammelfleisch zubereitet. Zum Dessert werden Früchte der Saison serviert: mehr als zehn verschiedene Sorten Mangos und Bananen, Ananas, Corossol-Früchte, Guaven, Brotfrüchte, Passionsfrüchte und Zimtäpfel. In Sansibar-Stadt servieren kleine goanesische Restaurants (chitchat, camlurs) eher familiäre Gerichte. Im Fisherman findet man die beste Auswahl an Fischen und Meeresfrüchten.