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Tonga

Falls es das Ende der Welt wirklich geben sollte, dann ist es hier. Die Inselgruppe der Tonga sieht nicht aus wie eine Postkarte, es ist eine Postkarte. Inseln, die aneiandergereiht kaum die Grösse von Paris hätten. Wenn man jedoch die Abstände zwischen den Inseln betrachtet, erstrecken sie sich über ein Gebiet von der Grösse Chinas. 171 Inseln mit dem Duft von Vanille. Ein grosser Abwechslungsreichtum: Wanderungen in den Regenwäldern, Spaziergänge um die Seen in den Vulkan-Kratern, Abtauchen in die Unterwasserwelt... Allein der Name der Hauptstadt Nuku'alofa weckt die Sehnsucht nach Reisen nach Tonga: Exotik in Reinform...

Tipps der Redaktion

Die Tonga-Inseln hatten lange Zeit den Ruf, eine teures Reiseziel für eine Handvoll Privilegierte zu sein. Heute hat sich die Sachlage geändert, vor allem durch den Rückgang der Flugpreise. Alles hängt ausserdem davon ab, wie man vor Ort leben möchte. Wenn man den lokalen Lebensstil annimmt, in kleinen Pensionen übernachtet, in kleinen Kneipen und auf den Ständen der Märkte isst und mit Bussen und Schiffen fährt, dann überschreitet das Tagesbudget 30 € nicht. Wenn man allerdings Hollywood-Exotik unter Palmen, mit azurblauen Cocktails am Pool eines Luxushotels, unter tropischer Vegetation am Rande einer privaten Lagune, mit Langusten morgens, mittags und abends sowie von livrierten Butlern servierten Champagner wünscht - am besten mit einer Charter-Yacht am Privatsteg für Ausflüge zu abgelegenen Atollen - dann kann das Budget schnell explodieren...

Pluspunkte

  • +Ein echtes tropisches Eden, Natur so schön wie am ersten Tag, und eine Bevölkerung, die einem schnell ans Herz wächst: Die Salomon-Inseln nähren seit zwei Jahrhunderten die Träume romantischer Seelen.
  • +Ein komplexfreier, genussbetonter Lebensstil unter der Sonne und im Passatwind - der Rest der Welt ist weit weg.
  • +Die Unterwasserwelt zählt zu den schönsten der Welt.
  • +Die beste Jahreszeit liegt idealerweise in den Sommermonaten.
  • +Die Senkung der Tarife für Flüge nach Ozeanien.

Minuspunkte

  • -Der Horizont beschränkt sich auf ?Sea and Sun?, ein etwas träger Tourismus, dem man schnell überdrüssig werden kann.
  • -Sehr hohe Lebenshaltungskosten durch die Notwendigkeit, so gut wie alle Konsumgüter importieren zu müssen.
  • -Die Länge der Flugstrecke (kein Direktflug), Müdigkeit durch die lange Reise, die Zeitverschiebung und das Klima.

Traditionen

Der Tanz hatte stets eine wichtige Rolle in der Kultur der Tonganer und ermöglicht die Darstellung der mündlich überlieferten Legenden und die Ehrung der Götte und der Könige. Auf dem Festival von Heilala zum Geburtstag des Königs am 4. Juli kann man sich davon mit eigenen Augen überzeugen. Das Leben in der Gemeinschaft spielt sich um die Familie im weitesten Sinne ab. Sie sichert die Solidarität und das Teilen der Güter zwischen ihren Mitgliedern unter Ausschluss des Eigentumsbegriffs und der ausschließlichen Abstammung. Der Austausch von Geschenken ist allgemein üblich, auch gegenüber Ausländern. Es ist nützlich, ein paar Souvenirs im Gepäck zu haben, die man bei Gelegenheit überreichen kann. Das Christentum hat sich auf den Inseln stark ausgebreitet, wo die Mormonen heute sehr aktiv sind. Und ein kleines Detail: die Tonganer sind sehr freundlich und häufig auch sehr korpulent. König Tupou IV Taufa'ahu hat ein Gewicht von 195 kg, Weltrekord für einen Monarchen.

Küche

Die Küche Tongas beruht im wesentlichen auf Taro, Süßkartoffeln, Kokosnuss, gegrilltem Schwein, Huhn, Corned Beef und natürlich Meereserzeugnissen. Die Qualität ist sehr gut. Zu den Spezialitäten gehören Lu Pullu (ein in Kokosmilch mariniertes Gericht mit Fleisch und Zwiebeln, das in einem in die Erde gegrabene Ofen, dem Umu, in einem Taro-Blatt gegart wird), Feke (gegrillter Tintenfisch), Ota (roher, in Zitronensaft marinierter Fisch) und Langusten. Auch zu genießen gibt es eine Vielzahl an tropischen Früchten. Die Insel produziert eine hervorragenden Kaffee, man trinkt viel Kokossaft, Bier und natürlich Kava, den nationalen Alkohol.

Souvenirs und Handwerk

Mitnehmen: lokale Handwerksarbeiten (Pareos, Stickereien, Korbwaren, Keramik, Gegenstände aus Holz), Schmuck aus Perlmutt, Perlen, Muscheln, Gewürze, Kassetten mit der traditionellen Musik. Feilschen ist sehr verbreitet. Die Geschäfte sind von Montag bis Freitag gewöhnlich von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, am Samstag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.