Die Karlsbrücke in Prag Die Karlsbrücke wurde im 14. Jahrhundert gebaut und war bis ins 19. Jahrhundert die einzige Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und der Uferseite, an der die Prager Burg steht. © Julien Ferret
Hierbei handelt es sich um die am häufigsten besuchte Sehenswürdigkeit der tschechischen Hauptstadt. Das 500 m lange Steinpflaster, das die Moldau überspannt, liegt auf steinernen Rundbögen auf, die Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet wurden. Bis zum 17. Jahrhundert gab es keine Statuen. Erst danach wurden 30 Heiligenskulpturen hinzugefügt. Die Karlsbrücke war lange Zeit die einzige Brücke über die Moldau (heute führen 18 Brücken über diesen Fluss). Sie wurde für den Automobilverkehr in den sechziger Jahren geöffnet. Zwischenzeitlich wurde die Brücke wieder in eine Fußgängerbrücke umgewandelt, die tagsüber von Touristenscharen eingenommen wird. Nach Einbruch der Dämmerung kehrt die Ruhe dann langsam zurück. Das sollten Sie unbedingt ausnutzen, denn vor allem im herbstlichen Nebeldunst oder von einer winterlichen Schneedecke umhüllt wirkt diese Sehenswürdigkeit wie ein Relikt aus vergangenen Tagen.
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