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Venezuela

Vom Orinoco-Delta zu den Anden über Amazonien bietet Venezuela majestätische Landschaften und den totalen Tapetenwechsel. Der britische Romanschriftsteller Conan Doyle lässt übrigens seinen Roman "Die verlorene Welt" hier auf der Hochebene Gran Sabana stattfinden. Entdecken Sie die wunderschönen Seiten von Venezuela - Wir haben für Sie die schönsten Spots zusammengestellt, die Sie sehen sollten.

Wichtige Informationen zur Reisevorbereitung

Hier in Venezuela können Sie Tiere sehen, die Sie wahrscheinlich noch nie vorher gesehen haben - von Jaguaren, Affen, Faultieren, Ameisenbären, Ozelots über Bären, Hirsche und Gürteltiere sind hier alle Tiere anzutreffen. Vor allem die Strände Venezuelas sind besonders beliebt. Sie sind ein definitives Highlight, das man gesehen haben muss. Auch die Inselgruppe Los Roques ist ein ?Must-Visit? für alle Venezuela-Urlauber. Hier kann man wunderbar tauchen und die wunderschöne Unterwasserlandschaft bewundern. Türkisblaues Meer, weiße Strände und hohe Kokospalmen machen den Urlaub am Strand besonders schön. Hier lässt es sich perfekt entspannen und vom Alltagsstress erholen.

Definitiv gesehen haben sollten Sie die Sierra San Luis die südlich von Coro liegt. Hier finden Sie einen 20.000 Hektar großen Nationalpark, der das Herz eines jeden Naturliebhabers höher schlagen lässt. Hier treffen Sie darüber hinaus malerische Bergdörfer wie San Luis de Cariagua oder Cabure. Sie können hier darüber hinaus eine einzigartige Vielfalt von Wäldern bewundern - von Kakteen, über Trockenwald bis Nebelwald, hat die Region alles zu bieten. Des weiteren gibt es hier viele Höhlen mit unterirdischen Seen oder Flüssen.

Besonders sehenswert ist auch die Hauptstadt Venezuelas, Caracas. Sie wurde zwar 1567 gegründet ist aber heutzutage eine moderne Hauptstadt, die einiges zu bieten hat. Atemberaubend ist vor allem die Kulisse der Ávila-Bergkette im Hintergrund der Stadt. Sie erstreckt sich über 25 Kilometer und wächst immer weiter, sowohl in die Breite als auch in die Höhe. Caracas gilt als deine der vitalsten, energiereichsten Großstädte Südamerikas. Hier findet man zum einen eine Vielzahl von Wohn- und Bürogebäuden aus Stahl und Beton. Dies wird jedoch durch wunderschöne Grünanlagen und alte Gebäude aus Kolonialzeiten unterbrochen. Hier kann man an der einen Ecke Straßenmärkte an der anderen große Einkaufszentren finden. Caracas ist also eine Stadt voller Abwechslung und Kontrasten, und auf jeden Fall einen Besuch wert!

Venezuelas Südosten ist ein echtes Highlight vor allem wegen der Tafelberge, die Tepuyes genannt werden. Die Ureinwohner Venezuelas bezeichnen die Tafelberge, die man hier antrifft als Throne der Götter, was sehr treffend ist, da die Berge in der Tat sehr eindrucksvoll sind. Die Berge sind vor Millionen von Jahren durch Erosion durch Wind und Wasser entstanden. Auf den höchsten Ebenen der Berge ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden, die es sich auf jeden Fall anzusehen gilt. Darüber hinaus finden Sie hier unzählige Wasserfälle, unter anderem auch den höchsten Wasserfall der Welt, der 1005 Meter in die Tiefe stürzt und Salto Angel heißt.

Tipps der Redaktion

Die für Venezuela vorgeschlagenen Rundreisen bemühen sich im Allgemeinen, die Erkundung des guyanischen Gebirgsmassivs mit der karibischen Küste zu verbinden, mit zahlreichen weiteren Möglichkeiten zur freien Auswahl. Jeder kann nach Wunsch entweder eine Fußwanderung über die Hänge des Bergs Roraima, einen Flug über die Wasserfälle von Salto del Angel (Engel-Wasserfälle), Ausritte auf den Llanos, eine Pirogenexpedition zu den Indios im Orinoco-Delta, Tauchen im Park Los Roques oder Faulenzen auf den Inseln hinzufügen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten. Für alle, die mit dem Rucksack unterwegs sind, ist es ratsam eine Hängematte zu kaufen, die sehr paktisch ist, um an den Stränden oder im Wald zu schlafen. Vermeiden Sie am Tag und in der Nacht, durch die Fußgängerzone von Sabana Grande in Caracas zu laufen. Dort haben jüngst viele gewalttätige, bewaffnete Raubüberfälle und Taschendiebstähle stattgefunden.

Besondere Pluspunkte bei einer jeden Reise nach Venezuela ist die unbeschreibliche Schönheit der Natur, die man in Venezuela antreffen kann. Man kann definitiv sagen, dass das Land ein Konzentrat aus allen verschiedenen natürlichen Schönheiten des südamerikanischen Kontinents ist - Hier gibt es weitläufige Regenwälder, die Gebirge der Anden, Savannen und Hochgebirge zu bestaunen. Darüber hinaus sind die vielen Flüsse und das karibikähnliche Meer definitiv einen Trip nach Venezuela wert. Des Weiteren gibt es ein gut geschütztes Naturerbe von insgesamt 43 Nationalparks. Hier kommen Naturliebhaber auf jeden Fall auf ihre Kosten. Die Rundreisen durch das Land sind gut ausgearbeitet. Auch hier ist für jeden Aktivurlauber etwas dabei - entweder zu Fuß durch das guyanische Gebirge, wo man unter anderem auch den Mount Roraima antrifft, oder doch eine Fahrt druch das Orinoco- Delta und mit dem Boot durch den Wasserpark Los Roques. Als eher negativ stellt sich hingegen heraus, dass das Kulturerbe nicht sehr umfangreich ist. Es gibt beispielsweise keine präkolumbischen Stätten. Darüber hinaus stellt die Regenzeit die Einheimischen aber auch die Touristen regelmäßig vor eine echte Herausforderung, da die auftretenden Regenstürme die Straßen in wahre Schlammlöcher verwandelt. Die Sicherheitsbedingungen im Land sind nicht wirklich gut und der Zustand der Straßen ist nicht von bester Qualität.

Die Kriminalitätsrate in Venezuela ist sehr hoch, daher gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Sie sollten auf keinen Fall bei Dunkelheit fahren, auch von Camping und Reisen per Anhalter ist definitiv abzuraten. Desweiteren sollten Sie sich unbedingt vor Ausflügen ohne ortskundigen Reiseleiter sehr genau erkundigen, welche Orte in Venezuela zu meiden sind. Besonders wichtig ist es, sich auch schon bei der Ankunft am Flughafen in Caracas vorsichtig zu verhalten, denn es kam in der Vergangenheit zu Überfällen durch uniformierte Venezolaner, die nur vorgaben, Taxifahrer oder Polizist zu sein. Besondere Vorsicht ist sollten Sie auch bei den Transportangeboten von angeblichen Taxifahrern vom Flughafen in die gewünschte Stadt walten lassen. Diese warten meist unmittelbar vor der Ankunftshalle. Nachts ist es auf der Autobahn zwischen dem Flughafen und Caracas vermehrt zu Überfällen gekommen, daher rät die deutsche Botschaft dringend davon ab, die Strecke nachts zu fahren. Geld sollte prinzipiell nur an ausgewiesenen Schaltern getauscht werden, auch hier droht Ihnen sonst Gefahr. Darüber hinaus sollten Sie keine wertvollen Gegenstände oder große Geldbeträge mit sich führen.

Pluspunkte

  • +Das Land ist ein Konzentrat fast aller natürlicher Schönheiten des südamerikanischen Kontinents: Amazonaswälder, Gebirge der Anden, Savannen, Hochebenen, Flüße und Wasserfälle und schließlich paradiesische Strände und Koralleninseln im Karibischen Meer.
  • +Das Naturerbe ist sehr gut geschützt (43 Nationalparks).
  • +Die Rundreisen sind sauber ausgearbeitet: zu Fuß durch das guyanische Gebirge (Mount Roraima), eine Fahrt im Einbaum durch das Orinoco-Delta und mit dem Boot durch den Wasserpark Los Roques.

Minuspunkte

  • -Das Kulturerbe ist nicht sehr umfangreich: keine präkolumbianischen Stätten.
  • -Die während der ?Regenzeit auftretenden Regenstürme verwandeln die Straßen in Schlammlöcher.
  • -Die Sicherheitsbedingungen sind nicht sehr gut.
  • -Der Zustand der Straßen ist nicht von bester Qualität.

Traditionen

Venezuela ist ein junges und kosmopolitisches Land: 70 % der Bevölkerung sind unter 30 Jahre alt, und es ist das Land mit den meisten Mischlingen in Lateinamerika. Viele Einwanderer aus Europa, den Antillen, Ecuador, Peru und Kolumbien sind gekommen, um sich hier niederzulassen, um vom Ölboom zu profitieren. Es ist eine sehr kontrastreiche Gesellschaft, mit einer Mischung aus unvorstellbarem Reichtum und extremer Armut, mit einem amerikanisierten Lebensstil (Baseball ist Nationalsport) und den von den spanischen Eroberern geerbten Traditionen (Corridas). Die Mehrheit ist katholisch, aber die Venezolaner sind in Wirklichkeit keine eifrigen Kirchgänger, und ihre Ehrfurcht vor Gott mischt sich häufig mit Kulten, die dem haitianischen Voodoo und der brasilianischen Santeria nahestehen. Unter den indianischen Gruppierungen gibt es Kariben, Arawaks, Chibchas und die Tupi-Guaranis. Deren Kulturen wurden durch die Missionare grundlegend verändert, während ihr eigenes Land Begehrlichkeiten der Goldsucher, Holz-, Bergbau- und Erdölunternehmen und Drogenhändler weckte. Die bekanntesten sind ohne Zweifel die Yanomami, ein fast nomadisch lebendes Volk an der brasilianischen Grenze. Die Hochebenen von Venezuela sind das Gebiet der IIaneros, Cowboys, die ihre Herden bewachen und gerne mit dem Lasso spielen. Rodeos bieten den Anlass für riesige Barbecues (Asados), wo die Reiter in weißen Leinenanzügen, Stetson und Stiefeln auftreten und Joropo zu den Klängen von Harfe und Mundharmonika tanzen. Und schließlich hat im Land der ?Miss? -Kandidatinnen (Venezuela ist ein unerschöpfliches Reservoir für Miss Welt und Miss Universum) der Schönheitskult und das sich zur Schau stellen einen immens wichtigen Platz. Die Venezolaner gehören zu den weltweit größten Verbrauchern von Make-up, Schönheitsprodukten und Deodorants. Schönheitschirurgie und plastische Chirurgie bewirken hier Wunder. Alle Frauen pflegen den absoluten Kult des Lidstrichs und eines glänzenden und farbigen Lippenstifts. Blondierte Haare sind mehr als häufig und viele gehen ständig in die Fitnessclubs. Die Männer nicht weniger kokett und geben sich ebenfalls viel Mühe und scheuen keine Kosten, um sich für das Abendessen in der Stadt herauszuputzen. Sie feilen sich sorgfältig die Fingernägel, die hin und wieder auch lackiert sind, parfümieren sich übertrieben und verbringen ihre Zeit damit, sich immer wieder vor dem Spiegel zu kämmen und nebenbei ihr Macho-Image zu pflegen. Im Allgemeinen lieben Venezolaner alle Arten von Festen und vor allem während des Karnevals zu den Klängen der Trommeln und Congas zu tanzen und reichlich Rum zu trinken.

Küche

Die venezolanische Küche ist sehr abwechslungsreich. Hier ißt man ebenso oft Frikadellen aus gebratenem Mais, Affenfleisch, Mangomousse, Piranhas oder Ameisen aus dem Amazonas, wie Hamburger, holländischen Käse und Schokolade aus der Schweiz. Unter den Spezialitäten sollte man Arepa erwähnen, ein kleiner, dicker Maispfannkuchen, garniert mit einem cremigen Käse und Schinken oder auch Hühnchen und Guacamole sowie kleinen Rindfleisch- oder Thunfischstücken. Pabellon Criollo, das Nationalgericht, wird zubereitet aus in Würfeln geschnittenes Rindfleisch, angerichtet mit Zwiebeln, Tomaten und Koriander und serviert mit weißem Reis und schwarzen Bohnen. Als Vorspeisen werden Tequenos serviert, in dünnen Teig eingerollte Käsestangen, die man dann fritiert oder auch Empanadas, eine Teigtasche gefüllt mit Käse, Fleisch oder Fisch. An der Küste wird viel Fisch und Mariscos (Meeresfrüchte) gegessen, Muchado (Rinderbraten) und Lomito (Steak) in den Ebenen. Der Nachtisch besteht aus vielen exotischen Früchten: Papayas, Mangos, Wassermelonen, Goyaven, Ananas. Es werden viele Fruchtsäfte getrunken, wie auch ein grossartiger Kaffee mit einem starken und langanhaltenden Aroma. An alkoholischen Getränken findet man lokales Bier (Polar), Whisky, Rum und Schnäpse (Aguardiente).

Souvenirs und Handwerk

Unter den Gegenständen, die es wert sind mitgenommen zu werden, wählt man Lederartikel, besonders Schuhe von guter Qualität, Goajiro Teppiche, Hängematten, vielfarbige Decken und geflochtene Körbe aus dem Amazonas, naive Malerei und Keramik. Es gibt ausserdem gute Musik: Kassetten und CDs mit Salsa, Merengue, Latin Jazz und eine Vielfalt venezulanischer Musik. Auf Magarita kann man steuerfrei Liköre und Parfüms kaufen. Der braune Rum und der Kaffee sind von bester Qualität. Die Geschäfte sind von Montag bis Freitag von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. In Caracas kann man auf der Fußgängerstraße Sabana, der Umgebung des Plaza Venezuela, im Einkaufszentrum Ciudad Tamanaco oder in der Paseo Las Mercedes Einkäufe erledigen.