Saigon oder Ho-Chi-Minh-Stadt Die Wirtschaftsmetropole Vietnams mit einer Mischung aus typisch kolonialen und modernen Vierteln ist voller Kontraste. © Igor Lubinetsky
Saigon, "die Perle des Fernen Ostens", heißt mittlerweile Ho-Chi-Minh-Stadt und ist das Wirtschaftszentrum des Landes. Sie lädt jedoch auch heute noch zum Träumen ein, denn die Relikte aus der Kolonialzeit sind nach wie vor gegenwärtig: Von der im Zentrum gelegenen Kathedrale flaniert man gemütlich die Dông Khoi Straße, die einstige Rue Catinat, entlang. Am Samstagabend fahren hier die jungen, verliebten Pärchen auf ihren Mopeds auf und ab. So richtig nostalgisch wird man am Kai Tôn Duc Thang, wo man sich zwei wunderschöne Bauten aus der Kolonialzeit ansehen kann. Wenn Sie durch die Parks im Stadtzentrum laufen, müssen Sie unbedingt einen Blick in die oftmals versteckt gelegenen Pagoden werfen, wie z.B. die Pagode des Jadekaisers, die Giac-Lâm-Pagode und die Vinh-Nghiêm-Pagode... Diese Schmuckstücke machen Lust auf mehr, z.B. einen Besuch des chinesischen Viertels Cholon, in dem ebenfalls Tempel und interessante Pagoden zu sehen sind. In der Umgebung der Stadt sollte man das Tunnelsystem von Cu Chi besichtigen, eine riesige unterirdische Stadt, die von den Vietcong angelegt wurde, sowie My Tho im Mekong-Delta mit ihren grünen Inseln.
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