16-jährige Malala ist Favoritin für Friedensnobelspreis
Geposted 11.10.2013

GesellschaftNorwegen

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Die 16-jährige Malala Yousafzai kämpft für die Frauenrechte in ihrem Land Pakistan. Den Taliban war dies ein Dorn im Auge und verübten im Oktober 2012 einen Mordanschlag auf sie. Das mutige Mädchen überlebte diesen und lebt seitdem in Birmingham in Großbritannien. Anstatt sich zurückzuziehen und aufzugeben, rückt Malala nicht von ihrem Ziel ab und setzt sich weiter für die Bildung von Frauen und Mädchen ein. Die Begeisterung und der Mut, mit dem sie sich für ihre Sache einsetzt, beeindruckt sogar das Friedensnobelpreis-Komitee in Oslo. Sie wird zurzeit als Favoritin für den Preis gehandelt.

Oslo und der Friedensnobelpreis

Oslo und der Friedensnobelpreis
© Martin Siepmann/ age fotostock

In Oslo wird entschieden, wer den Friedensnobelpreis bekommt.

Die 16-jährige Malala Yousafzai kämpft für die Frauenrechte in ihrem Land Pakistan. Den Taliban war dies ein Dorn im Auge und verübten im Oktober 2012 einen Mordanschlag auf sie. Das mutige Mädchen überlebte diesen und lebt seitdem in Birmingham in Großbritannien. Anstatt sich zurückzuziehen und aufzugeben, rückt Malala nicht von ihrem Ziel ab und setzt sich weiter für die Bildung von Frauen und Mädchen ein. Die Begeisterung und der Mut, mit dem sie sich für ihre Sache einsetzt, beeindruckt sogar das Friedensnobelpreis-Komitee in Oslo. Sie wird zurzeit als Favoritin für den Preis gehandelt.

KLEINES MÄDCHEN GANZ GROß

Am Donnerstag bekam sich bereits den Sacharow-Preis des EU-Parlaments. Im letzten Jahr bekam die EU, den mit 8 Millionen schwedischen Kronen, umgerechnet 920 000 Euro, dotierten Friedensnobelspreis. Diese Jahr schlugen zahlreiche Politiker aus unterschiedlichen Ländern das junge Mädchen vor. Auch nominiert sind der weißrussische Menschenrechtler Ales Beljazki sowie der kongolesische Arzt Denis Mukwege, der bereits den Alternativen Nobelpreis für die Behandlung tausender vergewaltigter Frauen bekam. Der Soldat und US-Whistleblower Chelsea (früher: Bradley) Manning ist zwar auch nominiert, wird aber eher als "Popularitäts"-Kandidat angesehen.

Quelle: Wirtschaftswoche.