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China schafft Elfenbeinhandel ab
Geposted 17.01.2017 Bearbeitet am 20.01.2017

PolitikChina

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In China ist der Kauf und Verkauf von Elfenbein in Zukunft verboten. Nichtregierungsorganisationen rufen dazu auf, diesem Bespiel zu folgen, um die vom Aussterben bedrohten Elefanten zu schützen.

"Der größte Elfenbeinmarkt der Welt schließt" verkündete die Geschäftsführerin Aili Kang der Organisation Wildlife Conversation Society Asia. China gab bekannt, dass in Zukunft jeglicher Handel mit Elbenbein verboten sein wird. Dieses Gesetz soll voraussichtlich ab März 2017 in Kraft treten und somit einen großen Fortschritt bezüglich des Schutz von Elefanten schaffen.

Eine überraschende Neuigkeit also, wenn man bedenkt, dass China eigentlich für 70% des gesamten Elfenbeinhandels auf der Welt verantwortlich ist. Tierschützer loben diese Entscheidung, da hiermit endlich ein Zeichen gegen die Wilderei von Elefanten gesetzt wird und der Markt immer mehr eingedämmt werden kann. "Dies ändert alles für die afrikanischen Elefanten!" betont Aili Kang.

EIN WENDEPUNKT FÜR DEN VOM AUSSTERBEN BEDROHTEN ELEFANTEN

EIN WENDEPUNKT FÜR DEN VOM AUSSTERBEN BEDROHTEN ELEFANTEN
© byrdyak/123RF

Wieso werden Elefanten für das Elfenbein ihrer Stoßzähne gejagt? Ein Kilo Elfenbein kann Schnugglern bis zu 1000 Euro einbringen. Der Stoßzahn eines Dickhäuters wiegt an die 100 Kilo, somit kann man an einem einzigen Tier um die 100 000 Euro verdienen. Experten schätzen die Zahl der getöteten Elefanten seit 2006 auf 95 000 Tiere.

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