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Der Weg ist das Ziel - Eine neue Form des Reisens
Geposted 24.01.2017

ÖkotourismusThailand

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Immer mehr Menschen, jung und alt, suchen das Abenteuer auf Reisen. Allein. Manchmal zu zweit. Überraschenderweise auch nicht selten mit einem tierischen Begleiter. Und oft bleibt es nicht nur bei einer Reise. Egal in welcher Form, die meisten erhoffen sich, den eigenen Horizont zu erweitern und aus gewohnten Mustern auszubrechen. Wer sind diese Menschen, die sich die "neuen Reisenden" nennen?

Hier kommt eine neue Form des Reisens. Neu im Sinne der Reisementalität. Den eigenen ökologischen Fußabdruck stets im Sinn. Daher reist man ohne Flugzeug. Wir sind Teil der Generation, die mit dem Wissen des Klimawandels und dessen fatalen Folgen aufgewachsen sind. Daher kommt der Sinneswandel. Verantwortungsbewusst reisen. Unseren blauen Planeten schützen. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder eine sehr beliebte Form des Reisens: per Anhalter. Es geht nicht darum in Nullkommnichts von A nach B zu kommen, sondern darum, das langsame, bewusste Reisen zu genießen. Hier gilt das Motto: Der Weg ist das Ziel.

Die Menschen, die die neue Form des Reisens wählen, erkennt man sobald man sie sieht. Oft ist der typische Reisende zwischen 20 und 35 Jahren alt. Er trägt bequeme Turnschuhe. Und er schleppt einen riesigen Rucksack mit sich,in dem zwei Hosen, drei T-Shirts, ein Pullover und drei Unterhosen zu finden sind. Das reicht aber auch schon. Ja, man reist mit leichtem Gepäck.

EINFACH UNTERWEGS SEIN

EINFACH UNTERWEGS SEIN
© naruedom/123RF

Viele teilen ihre Reise auch gerne in sozialen Netzwerken, wie auf Facebook, Twitter oder Yotube. Man hört mehr von ihnen, wenn sie am anderen Ende der Welt sind, als wenn sie grade mal nicht reisen. Verrückt, oder? Und man kann eine richtige Veränderung der Person feststellen. Längere Haare, braun gebrannte Haut... Der freiheitssuchende Backpacker verwandelt sich in einen echten Weltenbummler. Und er ist sehr stolz auf seine nomadische Lebensweise.

Der typische Reisende ist meist wochenlang, manchmal auch über Monate in einem Land oder sogar in einer Region unterwegs. Das Ziel ist es, die Kultur wirklich kennenzulernen und möglichst authentische Erfahrungen zu machen. Er möchte so viel wie möglich vom Land sehen, Bräuche und Traditionen ausprobieren, lokale Spezialitäten verkosten. Oft ist das eine sehr postive Erfahrung, manchmal auch nicht. Er nimmt einen Job an, um für seine Weiterreise Geld beiseite zu legen. Von der Reiselust gepackt ist ihm ihm sein altes Leben völlig fern.

SÜCHTIG NACH UNGEBUNDENHEIT

SÜCHTIG NACH UNGEBUNDENHEIT
© mihtiander/123RF

Lange Reisen ohne Flugzeug, möglichst ökologisch und bewusst. Wieso nicht? Es geht nicht mehr länger um das Ziel, sondern vielmehr um die Erfahrungen die man auf seiner Reise sammelt. Nicht ankommen, sondern unterwegs sein. Denn hier findet man das eigentliche Abenteuer und den ganz persönlichen Reichtum, der so eine Reise ermöglicht.

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