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Eine Reise in die Welt des Kaffees
Geposted 31.10.2016

NaturBrasilien

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Kaffee ist nach Bier das Lieblingsgetränk der Deutschen und viele von uns kommen morgens nicht aus dem Bett ohne das belebende Heißgetränk. Zahllose Sorten, Qualitätsstufen und Zubereitungsarten, machen die Wahl schwer, doch am besten schmeckt er doch meist da, wo er auch hergestellt wird. Begleiten Sie uns auf eine Weltreise zu den größten Kaffeeherstellern, bei denen Sie zugleich dem Winter entgehen!

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  • 1. Brasilien
    1. Brasilien

    Die ungeschlagene Nummer eins ist und bleibt Brasilien. Etwa 37 Prozent unseres Kaffees kommen aus Brasilien, dabei konsumieren die Brasilianer etwa die Hälfte der Ernte von etwa 300.000 Kaffeefarmen selbst.

  • 2. Vietnam
    2. Vietnam

    Vietnam würden sicher die wenigsten von uns mit Kaffee in Verbindung bringen, bei Südostasien denken wir doch eher an Tee, doch Vietnam ist der zweitgrößte Kaffeeproduzent der Welt. Hauptsächlich wird hier der gute alte Robusta angebaut, doch die Regierung hat die Fläche, die für den Anbau genutzt werden darf, auf 630.000 Hektar begrenzt und immer wieder werden Vorwürfe von Preisdumping laut.

  • 3. Indonesien
    3. Indonesien

    Indonesien kann man kaum als ein einzelnes Kaffeegebiet auffassen, denn in Wirklichkeit ist jede Kaffeeplantage dort anders. Jede Region hat ihre eigene Spezialität. Besonders Java, Bali und Lombok haben den Anbau des durch die Holländer eingeführten Genussgetränkes perfektioniert, sodass vor allem Java beinahe synonym zu Kaffee verwendet wird.

  • 4. Kolumbien
    4. Kolumbien

    Hier hat man sich weitgehend auf Arabicabohnen spezialisiert, die in zwei Perioden im Jahr vorwiegend von Kleinbauern geerntet werden. Bis vor wenigen Jahren war Kolumbien der zweitgrößte Kaffeeproduzent der Welt, wurde dann jedoch verdrängt. 1808 brachte ein Geistlicher die ersten Kaffeepflanzen ins Land und seitdem ist der Anbau und Genuss Tradition.

  • 5. Äthiopien
    5. Äthiopien

    Über 15 Millionen Menschen arbeiten im Ursprungsland des Kaffees an der Ernte des Wachmachers und die Menschen konsumieren mehr als sie exportieren. Man sieht deutlich die Prioritäten. Hier wird der Kaffee in naturbelassenen Waldgärten angebaut, in zahllosen verschiedenen Arten.

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Häufig wird behauptet, Kaffee sei das zweitwichtigste Handelsprodukt nach Erdöl, was nicht ganz zutreffend ist. Tatsächlich handelt es sich um das zweitwichtigste Produkt, das von Entwicklungsländern exportiert wird. Die Wirtschaft vieler dieser Länder hängt extrem von Export dieses Produktes ab, das uns so viel Freude bereitet.

Der Kaffee stammt aus Kaffa in Äthiopien, wo er bereits im 9. Jahrhundert schriftlich erwähnt wird. Man vermutet, er sei im 14. Jahrhundert durch Sklavenhändler nach Arabien gebracht und dort ab Mitte des 15. Jahrhunderts geröstet worden. Die Stadt Mocha oder Mokka im Jemen entwickelte sich zu einem Handelszentrum des Kaffees.

Angeblich stammt die Idee, die Bohnen des Kaffees zu destillieren von niemand anderem als Johann Wolfgang von Goethe, der mithilfe des Chemikers Friedlieb Ferdinand Runge umgesetzt wurde. Letzterer entdeckt dabei zufällig auch den Grund dafür, dass Kaffee eine belebende Wirkung hat, das Koffein.

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