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Hamburg will mit allen Mitteln mehr Touristen aus dem Ausland anlocken
Geposted 18.10.2014

KulturDeutschland

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Jeder fünfte Besucher Hamburgs kommt aus dem Ausland, doch das reicht der Stadt nicht. Mit Neid blickt sie auf München, wo das für jeden dritten Touristen zutrifft. Um das Incoming-Geschäft anzukurbeln und mehr internationale Gäste für sich zu gewinnen, hat Hamburg Tourismus (HHT) eine ausführliche Studie durchgeführt, in deren Rahmen 9000 Besucher aus dem Ausland über die Attraktivität Hamburgs befragt wurden. Außerdem wurde Internetrecherche in Bewertungsportalen betrieben und eine Vielzahl von Internetseiten Hamburger Unternehmen und Institutionen auf ihre Qualität hinsichtlich ausländischer Besucher überprüft.

Hamburg will mehr Touristen aus dem Ausland

Hamburg will mehr Touristen aus dem Ausland
© Bilderbox

Die meisten ausländischen Gäste kommen aus Dänemark, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Österreich und den USA.

Jeder fünfte Besucher Hamburgs kommt aus dem Ausland, doch das reicht der Stadt nicht. Mit Neid blickt sie auf München, wo das für jeden dritten Touristen zutrifft. Um das Incoming-Geschäft anzukurbeln und mehr internationale Gäste für sich zu gewinnen, hat Hamburg Tourismus (HHT) eine ausführliche Studie durchgeführt, in deren Rahmen 9000 Besucher aus dem Ausland über die Attraktivität Hamburgs befragt wurden. Außerdem wurde Internetrecherche in Bewertungsportalen betrieben und eine Vielzahl von Internetseiten Hamburger Unternehmen und Institutionen auf ihre Qualität hinsichtlich ausländischer Besucher überprüft.

Sehenswürdigkeiten in Hamburg?

Bei der Auswertung der 15.000 Ergebnisse wurde festgestellt, dass die Stadt zwar mit positiven Attributen wie "gemütlich", "grün" und "gastfreundlich" in Verbindung gebracht wird. Jedoch scheinen die Sehenswürdigkeiten der Hansestadt den ausländischen Besuchern nicht gerade präsent zu sein, nur jeder fünfte nannte beispielsweise den Hamburger Hafen. Ein weiterer Knackpunkt: Es gab viele Beschwerden über zu wenige mehrsprachige Informationen.

Bis 2020 doppelt so viele internationale Besucher

Das soll nun ganz schnell geändert werden - Besucher, die nach Hamburg kommen, sollen in eine "internationale Willkommenskultur" eintauchen. Das bedeutet Tourismuswebseiten, Broschüren, Hinweistafeln an Sehenswürdigkeiten, Schilder in öffentlichen Verkehrsmitteln und Speisekarten in Restaurants sollen allesamt mehrsprachig werden. Außerdem ist für 2017 die Eröffnung eines "Welcome Centers" am Rathausmarkt geplant, das internationale Besucher empfangen soll. Darüber hinaus soll den lokalen Tourismusanbietern unter die Arme gegriffen werden: In Workshops sollen sie lernen, ihre Attraktivität für Touristen zu steigern. Ein weiterer großer Schritt ist die Planung eines kostenfreien W-Lan-Zugangs in der gesamten Stadt - bloß die Finanzierung ist noch unklar. Mit diesen und anderen in Planung stehenden Mitteln will HTT bis 2020 die Zahl der Übernachtungen internationaler Touristen verdoppeln.

Quelle: Fvw