Havanna - der Schlüssel zur Neuen Welt

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Havanna ist nicht nur die Hauptstadt Kubas, sondern auch die Hauptstadt des Salsatanzes und der Musik. Seit sich die Beziehungen zu den USA entspannt haben, entwickelt sich Havanna erneut zu einem attraktiven Reiseziel, besonders da die Temperaturen auch im Winter bis zu 27 Grad erreichen. Wir zeigen Ihnen, was es in der Karibikmetropole alles zu entdecken gibt.

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  • Habana Vieja
    © Julian Peters/123RF
    Habana Vieja

    Habana Vieja bezeichnet die Altstadt von Havanna, die kulturell und architektonisch begeistert. Das UNESCO Weltkulturerbe gehört zu den ältesten spanischen Siedlungen der Kolonialzeit und wurde 1519 gegründet. Über 900 der Gebäude sind historisch bedeutsam, darunter auch einige Plätze, um die herum sich die Stadt entwickelt hat.

  • José-Martí-Denkmal und Platz der Revolution
    © macmonican/123RF
    José-Martí-Denkmal und Platz der Revolution

    Am nördlichen Ende des Plaza de la Revolución befindet sich ein Denkmal zu Ehren des Nationalhelden José Martí, der als Schriftsteller und Vordenker der Unabhängigkeit in die Geschichte einging. Das Denkmal bildet den höchsten Turm der Stadt. Auf dem Platz finden regelmäßig politische Kundgebungen statt und auch Fidel Castro hielt hier jährlich Ansprachen an das Volk.

  • Malecón
    © Karel Miragaya/123RF
    Malecón

    Das Wort Malecón bezeichnet eine steinerne Ufermauer und das Ufer von Havanna ist eines der schönsten und bekanntesten überhaupt. Vom Paseo del Prado bis zur Mündung des Almendares können Spaziergänger am Ufer entlang wandern und dabei das Meer und die Atmosphäre der Stadt genießen.

  • Teatro Amadeo Roldán
    © Karel Miragaya/123RF
    Teatro Amadeo Roldán

    Das Teatro Amadeo Roldán ist ein Muss für alle Musikliebhaber, das nicht nur durch die fabelhaften Vorstellungen des Nationalen Symphonieorchester, sondern auch durch seine Architektur überzeugt. 1977 wurde das Theater von einem Brandstifter zerstört, anschließend jedoch wieder aufgebaut und 1999 wiedereröffnet.

  • Der Strand
    © Karel Miragaya/123RF
    Der Strand

    In einer Karibikmetropole darf auch der Strand nicht fehlen und das tut er auch in Havanna nicht. Er hält alles, was man sich von einem Strand in der Karibik erhofft und durch die Nähe zur Hauptstadt hat er sogar noch mehr zu bieten, wie den Anblick des Castillo de los Tres Reyes del Morro.

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Die Villa San Cristóbal de La Habana, wie die Stadt mit vollem Namen heißt, wurde 1519 aufgrund ihres strategisch günstigen Standortes im Auftrag von König Philipp II. von Spanien und dem römisch-deutschen Kaiser Karl V. gegründet. Zwar ist Havanna seit 1552 Hauptstadt Kubas, die Stadtrechte erhielt die Siedlung jedoch erst 1592. Der Name leitet sich vom Stadtparton San Cristóbal und dem Namen einer früheren Siedlung an dieser Stelle ab.

Ursprünglich versuchte Diego Velásquez die Siedlung nahe der heutigen Stadt Batabanó zu gründen, doch alle Versuche schlugen fehl und so entschied man sich 1519 für einen Ortswechsel. Schnell entwickelte sich Havanna zu einem wichtigen Handels- und Militärhafen und war als solcher regelmäßigen Angriffen durch Piraten, Kosaken und Freibeutern ausgesetzt.

Nachdem die Stadt 1538 niedergebrannt und 1553/55 geplündert worden war, errichtete man die ersten Festungen, was einen erneuten wirtschaftlichen Aufschwung zur Folge hatte. Bald nannten die Spanier ihre Stadt den "Schlüssel zur Neuen Welt und Bollwerk der Westindischen Inseln". Im 17. Jahrhundert folgte eine große Entwicklung, dies ist die Zeit, in der die meisten Festungen und Kirchen erbaut wurden.

1762, während des Siebenjährigen Krieges wurde die Stadt von den Briten besetzt und erst nach dem Pariser Frieden wieder den Spaniern überlassen. Eine weitere Besatzung folgte zur Zeit des spanisch-amerikanischen Krieges im 19. Jahrhundert.

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Julia M.
Geposted 16.11.2016 1 teilen
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