Geposted 20.06.2016

#Natur #Indonesien

Dieser Vulkan spuckt blaue Lava

ÜBERWÄLTIGEND - Mutter Natur überrascht uns immer wieder mit den spektakulärsten Phänomenen. Mit dem Kawah Ijen Vulkan hat sie uns eine der eindrucksvollsten und gleichzeitig gefährlichsten Sehenswürdigkeiten geschenkt.

Der Kawah Ijen in Indonesien im Morgengrauen

Der Kawah Ijen in Indonesien im Morgengrauen

©LiptonCNX

Schwefel reagiert beim Kontakt mit Sauerstoff zu einer blauen Flamme

Schwefel reagiert beim Kontakt mit Sauerstoff zu einer blauen Flamme

© Assawin

Bei Nacht ist das Farbenspiel am intensivsten

Bei Nacht ist das Farbenspiel am intensivsten

© mazzzur

Die Temepraturen des Kratersees liegen bei ca. 600°C

Die Temepraturen des Kratersees liegen bei ca. 600°C

© tassaspon

Touren führen regelmäßig Reisende zum Spektakel

Touren führen regelmäßig Reisende zum Spektakel

© superjoseph

Der 200m tiefe Säuresee leuchtet Türkis

Der 200m tiefe Säuresee leuchtet Türkis

© Olga Khoroshunova

Der Kawah Ijen auf der indonesischen Insel Java gehört zu den schönsten Lichtern, die die Natur selbst erzeugt. Was wie austretendes Magma aussieht, ist eine chemische Reaktion zwischen Schwefelsäure und Sauerstoff die zu blauen Flammen führt. Teilweise schießen die Ausbrüche bis zu 5 Meter hoch.

Touristen neben Schwefelbergarbeiter

After trekking in the darkness for 3 kilometers in 2 hours (800 meters through rocks!) at 3 am, we end up with this view!! Worth it! #KawahIjen #JawaTimur #Indonesia #EastJava #Ijen #Photography #Banyuwangi

Ein von Hasna P (@hasnatyas) gepostetes Foto am

Die hier absorbierten Gase sind gesundheitlich bedenklich, weshalb Touristen vorsichtig sein sollten. Während des Aufenthalts kann man außerdem die Bergarbeiter beobachten, die unter härtesten Bedingungen Schwefel abbauen und Verkaufen.

Nichtsdestotrotz ist das türkisfarbene Säurefass in mitten des Vulkankomplexes Java Timur ein magisches Erlebnis und bietet eine unvergleichliche Kulisse für Abenteurer. Besonders aufgrund des Erklimmens des Ijan. In mitten der Dunkelheit müssen sie 800m Höhenunterschied in 3km überwinden. Nach knapp 2 Stunden Wanderung, belohnt einen dann die sensationelle Aussicht.