• Login
Lanzarote und Formentera: Warnung vor giftigen Quallen
Geposted 23.04.2018

NeuigkeitenSpanien

Twitter Facebook 1 teilen

Der ADAC warnt vor einer Quallenplage auf Lanzarote und der Baleareninsel Formentera. Seit März soll das Meer vermehrt die hochgiftige Quallenart Portugiesische Galeeren anschwemmen. Der Kontakt mit der Qualle sei so gefährlich, dass man nicht nur beim Baden im Meer aufpassen sollte: Auch an Land sollte man den Nesseltieren nicht zu nah kommen.

Auf Lanzarote und der Baleareninsel Formentera sollte Vorsicht geboten werden: An verschiedenen Stränden der Inseln wurden einige Quallen der hochgiftigen Art Portugiesische Galeere angespült. Der Kontakt mit diesen sollte vermieden werden, nicht nur im Wasser beim Schwimmen, Tauchen oder Schnorcheln, sondern auch an Land.

Giftige Nesseltiere befallen die Inseln

Giftige Nesseltiere befallen die Inseln
© Blueorange Studio/123RF

Auf Lanzarote sind vor allem die Küste bei Caleta de Famara und die kleine Insel La Graciosa betroffen. Außerdem handele es sich auf Lanzarote um die Küstenabschnitte an der Costa del Sol rund um San Pedro de Alcantara, etwa zehn Kilometer westlich von Marbella. Formentera verzeichnet nach 5 Jahren einen erneuten Befall der giftigen Nesseltiere, am 11.April waren einige dieser Art am Migjorn-Strand an der Südküste angetrieben worden.

Auch wenn die spanischen Behörden bisher noch kein Badeverbot ausgesprochen haben, sollten Sie unbedingt aufpassen, beim Aufenthalt auf den Inseln nicht in Berührung mit den Portugiesische Galeeren zu kommen.

Sollte es jedoch doch passieren, dass jemand auf den spanischen Inseln in Kontakt mit der giftigen Art gerät, sollte die Verbrennung schleunigst mit Salzwasser ausgespült werden. Außerdem rät der ADAC, einen Arzt aufzusuchen. Symptome für eine Verbrennung sind Schmerzen, Rötungen der Haut und teilweise auch Atemnot. Der Kontakt mit den Tentakeln hinterlässt rote Quaddeln, die an einen Peitschenhieb erinnern. Diese bleiben oft bis zu drei Tage lang auf der Haut, der Schmerz lässt jedoch meist schon nach einer Stunde nach.