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E-Taxis in London
Geposted 06.12.2017

UmweltGroßbritannien

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Die schwarzen Londoner Taxis gehören ebenso zu der britischen Hauptstadt wie der Big Ben. Zwar sind sie typisch britisch aber leider auch typisch dreckig, deshalb soll jetzt der Umstige zu den E-Taxis erfolgen.

Bye Bye black cab

Bye Bye black cab
© stocksnapper/123RF

Die kultigen "black cabs" werden bald von Londons Straßen verschwinden, zumindest die Variante die wir kennen. Stattdessen sollen die schwarzen Oldtimer durch sauberere Doppelgänger ersetzt werden. Denn auch in London stinkt die Luft immer mehr, sodass die Hauptstadt in Erwägung zieht am status quo etwas zu ändern. Bis 2021 sollen viele der schwarzen Taxis in Rente gehen und durch 9000 Elektronische ersetzt werden.

London Electric Vehicle Company so heißt die neue grüne Firma, welche die 1899 gegründete Londoner Taxigesellschaft beerbt. Die Betreiber der neuen Transportgesellschaft sind mächtig stolz auf ihr Konzept und sind sich sicher, dass sie mit ihrem Konzept die Londoner Luft zumindest ein bisschen klarer machen können. Das Kapital für die neue Transportgesellschaft kommt aus China, der Konzern Geely, dem auch Volvo gehört, hat für die nötige Finanzspritze gesorgt und liefert auch gleich die nötige Technik. Trotz der neuen sauberen Technik bleiben Innendesign und äußerer Look gleich, lediglich mehr Sitzplätze gibt es in den neuen Taxis und andere Annehmlichkeiten, welche zum Beispiel das bargeldlose Bezahlen ist.

Eine Reichweite von 130 Kilometern schafft das Taxi bevor die Batterie leer ist, zum Vergleich ein durchschnittlicher Taxifahrer fährt etwa 200km pro Tag. Das E-Taxi kann also gut mithalten und bevor es an die Steckdose muss, kann es von einem internen Motor profitieren, der als Generator fungiert und so die Batterie bequem nachlädt.

London ist somit schon die zweite britische Stadt, die etwas gegen die Luftverschmutzung unternimmt. In Oxford gab es bereits im Oktober konkrete Pläne Autos aus dem historischen Stadtzentrum zu verbannen. Großstädte wie Paris und Rom wollen ähnliche Pläne wie die britischen Vorbilder durchsetzen, bei uns zulande muss dies wohl noch ein bisschen warten.