Marrakech - Unsere besten Tipps Teil 1
Geposted 12.01.2018

KulturMarokko

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In Marrakech tobt das Leben. Viele Menschen tummeln sich auf den Straßen der Medina, durch die teils antiken Gebäude werden bunte Lichtkegel auf die Stände der Souks geworfen und Menschen laufen überall umher. In unserem Teil eins reisen wir auf den großen Platz, erkunden ein Museum und genießen eine marokkanische Köstlichkeit.

Djemaa el-Fna

Djemaa el-Fna
© trwhitbread/123RF

Der zentrale Platz der marokkanischen Millionenstadt ist nur morgens in der Frühe menschenleer, ansonsten tummeln sich zu jeder Tages - und Nachtzeit unzählige Menschen auf dem Hauptplatz der Stadt. Direkt hinter ihm liegt die Kutubiya Moschee, dessen Minarett das Wahreichen der Stadt ist und als Emblem der islamischen Architektur gilt. Der Platz wurde früher als Hinrichtungsstelle genutzt, heute ist sein Image allerdings viel fröhlicher. Wasserträger mit bunten, traditionellen Kostümen wandeln ebenso lebensfroh auf der riesigen Fläche umher, wie die Geschichtenerzähler, die interessierten Marakechis alte Märchen und Geschichten in der Berbersprache erzählen. Zur späten Stunde doch verschwinden die lebhaften Märchenerzähler und machen Platz für allerlei Imbissbuden und Verkaufsstände, die Street Food, wenn man das als solches bezeichnen kann, verkaufen. Schafs- und Hammelköpfe, riesige Couscous-Tajinen oder getrocknete Früchte sollen hier an den Mann oder Frau gebracht werden. Bis spät in die Nacht tobt das Leben auf den Straßen Marrakechs ?

La Maison de la Photographie

La Maison de la Photographie
© Giuseppe Masci/123RF

Marrakech vor 100 Jahren, wie mag das wohl ausgesehen haben? Jeden den dies interessiert, der sollte einen Blick in das Photographiemuseum der Stadt werfen. Ausgestellt werden hier nicht nur alte Fotos der Stadt sondern auch andere interessante Motive des Landes. Nicht nur offizielle Bilder zeigt das Museum auch renommierte Fotographen haben sich auf Marrakech eingelassen und ermöglichen einen Blick in das Land und die Stadt von vor 100 Jahren.

Teepause

Teepause
© upslim/123rf

Wer nach einem so lauten und trubelvollen Tag eine Abwechslung braucht und sich gleichzeitig entspannen möchte, der sollte eines der Teehäuser in der Medina besuchen. Hier bekommt man frischen Minztee mit Honig und süße marokkanische Plätzchen serviert. Die Altstadthäuser bieten zudem einen besonderen Charme, der entspannend und faszinierend zugleich wirkt.Oftmals lohnt es sich abends in die Cafés zurückzukehren, um ein typisches marokkanisches Abendessen essen zu können, die nordafrikanische Küche hält einige Überraschungen bereit.

Sadier Gräber

Sadier Gräber
© ivohausner/123RF

Erst vor rund 100 Jahren wurden die gigantischen Grabstätten der Sadier wiederentdeckt. Die Sadier waren eine Dynastie, die im 16. Jahrhundert über das Land herrschte. Ihre Bedeutsamkeit wird in den Mausoleen auf beeindruckende Art und Weise deutlich. Marmor und goldverzierte Decken sind ebenso eindrucksvoll wie der architektonische Aufbau des Innenhofes. Langezeit waren die Gräber für Besucher und Einheimische nicht zugänglich, weil die nachfolgende Dynastie die Alawieden den Zugang zu der Nekropole verboten. Glücklicherweise aber wurden die Gräber wiederentdeckt, sodass Jung und Alt die Grabstätte besuchen kann.