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Mittelmeerraum: Massentourismus und Umweltschutz, ist das überhaupt vereinbar?
Geposted 05.01.2017 1 teilen

NaturFrankreich

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Das Reisen und Entdecken neuer Orte rückt immer mehr in das Interessenszentrum der Menschen. Die Folge davon ist eine Masse an Touristen, die vor allem die Umwelt zu spüren bekommt. Wie lange kann das noch gut gehen?

Touristen tummeln sich am Strand

Touristen tummeln sich am Strand
© Robin Runck/123RF

Der Mittelmeerraum mit seinen traumhaften Stränden und malerischen Städtchen zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Inzwischen zählt er zu den beliebtesten Urlaubszielen auf der ganzen Welt. Ob Italien, Südfrankfreich, Marokko oder Griechenland, der Tourismus boomt und sichert ansässigen Restaurants und Hotels ein sicheres Einkommen.

Doch es gibt auch Schattenseiten dieses Phänomens. Der enorme Tourismus zehrt an natürlichen Ressourcen, wie Trinkwasser und Nahrungsmittel, die während der Hochsaison knapp bemessen sind. Ebenso verhält es sich mit dem Stromverbrauch, der augfrund von Klima- und Heizanlagen nahezu explodiert. Auch um das Meer und dessen Bewohner ist es schlecht bestellt. Die Hauptprobleme sind hierbei die enorme Wasserverschmutzung durch Müll, Schrott und Abwasser sowie die Überfischung der Meere, um Touristen lokale Spezialitäten zu bieten. Die zahlreichen Kreuzfahrten auf dem Mittelmeer tun ihr Übriges.

Was kann man also tun, um den nächsten Urlaub nachhaltiger zu gestalten? Das Bewusstsein über die Konsequenzen seiner Handlungen ist schonmal der erste Schritt in die richtige Richtung. Auch sonst gibt es ein paar Dinge, auf die man bei der nächsten Reise achten kann: Auf das Mietauto verzichten und die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen oder sich sogar mal aufs Fahrrad schwingen. Weniger ist mehr - wenig Gepäck sorgt beim Auto sowie beim Flug für weniger CO2-Ausstoß. Im Urlaub auf seinen Wasservebrauch sowie auf eine mäßige Nutzug der Klimaanlag achten. Und das ist nur der Anfang. Die Maßnahmen für effektiven Umweltschutz sind endlos.

Alles in allem ist es nicht leicht, Tourismus und Nachhaltigkeit zu vereinbaren. Doch letztendlich kann jeder seinen eigenen Beitrag zum Schutz der Umwelt tätigen, auch im Urlaub!

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