Neuste Entgleisungen von Präsident Trump

PolitikUSA

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Bei einem politischen Treffen im Oval Office bei dem es um Einwanderung ging, bezeichnete der Präsident einige Länder als ?Drecklöcher?. Dementiert hat das Weiße Haus dies bislang noch nicht.

Trump hat es endlich geschafft mit seinen Äußerungen noch tiefer zu fallen als gedacht. Bei einer Sitzung im Weißen Haus in Washington bezeichnet der Präsident einige wohl afrikanische Länder sowie Haiti und El Salvador als "shitholes" (zu Deutsch: Dreckslöcher). Während dem Meeting fragte er, wieso gerade Menschen aus diesen Ländern den Weg nach Amerika suchen und nicht etwa Bürger anderer Staaten wie Norwegen.

Ist der Tiefpunkt schon erreicht?

Ist der Tiefpunkt schon erreicht?
© @ 2016 Joseph Sohm/www.JoeSohm.com/ALL RIGHTS RESERVED/123RF

Der neue Tiefpunkt oder "rock bottom" wie die englischsprachige Presse es bezeichnet, ist nur eine von vielen rassistischen oder politisch inkorrekten Statements, die Trump bis jetzt machte. Das Weiße Haus dementierte diese Aussage übrigens nicht sondern kommentierte sie insofern, dass Trump nur das wiedergeben würde, was die Bürger ohnehin schon denken und Wörter benutzt, die in diesem Kontext verwendet werden würden.

Aussage wurde von vielen Politikern kritisiert

Viele Politiker, Demokraten sowie Republikaner, reagierten sofort auf Trumps Aussage und äußerten sich, bei Twitter, bestürzt über eine solche Wortwahl, außerdem forderten sie den Präsidenten auf sich zu entschuldigen. Ob dieser seinen Fehltritt wirklich zugibt und sich gar entschuldigt, ist wohl eher unwahrscheinlich, darüber getwittert hat er zumindest noch nicht.

Parallelen mit Charlottesville

Parallelen mit Charlottesville
© Bakhtiar Zein/123RF

Das Treffen fand statt, weil die amerikanische Regierung sich dieses Jahr über den Schutzstatus von jugendlichen Einwanderern entscheiden muss. Trump möchte diesen keine Obhut mehr gewähren, die Opposition ist anderer Meinung. Zurzeit gibt es in den Vereinigten Staaten das sogenannte DACA-Programm, welches minderjährigen, illegalen Einwanderern einen Abschiebeschutz zusichert.

Zur Erinnerung: Erst im Sommer letzten Jahres unterstütze der Präsident durch eine ungeschickte Rhetorik rassistische Bewegungen, sogenannte "white suprimacistes", in Charlottesville. Danach stand Trump wegen seiner eindeutig rassistischen Wortwahl stark in der Kritik. Durch sei neue Äußerung wird man den Verdacht nicht los, dass der Präsident rassistisches Gedankengut hat.

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Die Redaktion
Geposted 12.01.2018
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