Bhutan
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© Arnold Zimmer / 123RF
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Sehenswürdigkeiten Bhutan

Die Landschaften

Wenig Verkehr, keine unkontrollierte Brandrodung: Als Besucher ist man hier sofort von der klaren Luft und der intakten Umwelt beeindruckt. Dank einer besonders strengen Regulierung, ist es dem Königreich gelungen, seine prächtigen, unberührten Naturlandschaften vor negativen Einflüssen zu schützen. Nahezu drei Viertel der Landesfläche sind bewaldet. In den Tälern der einsamen Hochgebirgsgegenden findet man hier und dort von Menschenhand geschaffene Siedlungen, in denen nur die im Wind flatternden Gebetsfahnen auf Zivilisation hindeuten. Die schneebedeckten Gipfel des Himalaya sind von überall gut zu sehen, aber dank der terrassenförmigen Abstufung des Geländes, das nördlich der indischen Grenze steil ansteigt, bietet das Land wirklich einmalige Landschaftsbilder.

Die Fauna und Flora

Bhutan war bis 1974 von der restlichen Welt so gut wie abgeschnitten, was nicht zuletzt auch zum Schutz des Ökosystems beigetragen hat. Darüber hinaus sind Jagen und Angeln ohnehin nicht Teil der buddhistischen Lebensart.

Religiöse Architektur

Lichtjahre vom intensiven Tourismus entfernt, der andere Himalayastädte wie Katmandu in Nepal von Grund auf verändert hat, arbeitet man in Bhutan aktiv an der Wahrung der traditionellen Bauweise. Ein königlicher Erlass zwingt übrigens die Dorfbewohner dazu, den Stil der bhutanischen Häuser einzuhalten, deren oberer Teil aus Holz oft mit bunten Motiven geschmückt ist. Die religiöse Architektur, die von Tibet inspiriert ist, ist wahrhaft entzückend. Es gibt unzählige Chorten. Diese Bauwerke symbolisieren die fünf Elemente und werden entweder zum Gedenken an einen Lama erbaut oder um einen Reisenden vor bösen Geistern zu schützen. Man muss sie immer von links um sie herumgehen. Die Lhakang (Tempel) unterscheiden sich von den Wohngebäuden durch ein breites rotes Band, das den oberen Teil der Mauern verziert. Aber die imposantesten Bauwerke, die über den Tälern thronen, sind ohne jeden Zweifel die sechzehn Dong (Klosterfestungen), die über das gesamte Gebiet verteilt sind und sowohl die Mönchsgemeinschaft der Region als auch die Büros der Verwaltung beherbergen.

Die religiösen Feste

Das Leben der Bhutaner ist eng mit dem Buddhismus verbunden. Auch das Kunsthandwerk sowie Musik und Tanz haben einen religiösen Stellenwert und übernehmen keine rein ästhetischen Funktionen wie in der westlichen Kultur. Als Laie wird man jedoch gewiss nur darauf achten, wie schön und graziös die Vorführungen und wie reich verziert die Kostüme der Tänzer sind. Die zahlreichen Feste des Mondkalenders bieten eine unverhoffte Gelegenheit, die Lebendigkeit dieser religiösen Traditionen hautnah erleben zu können.