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Die Provinz Shanghai

  • Die Provinz Shanghai, China
    © iStockphoto.com / Zoom-zoom
  • Die Provinz Shanghai, China
    © iStockphoto.com / Chinaface

In der Megacity Shanghai und der Hauptstadt der Provinz Jiangsu, Nanking (bzw. Nanjing) erleben Sie das China des 21. Jahrhunderts hautnah. Mit knapp 20 Millionen Einwohnern hat sich Shanghai, wo die Zahl der Wolkenkratzer von 300 im Jahr 1996 auf heute 3.000 emporgeschnellt ist, zum Schaufenster für das chinesische Wirtschaftswunder entwickelt, was durch den Erfolg der Weltausstellung im Jahr 2010 noch zusätzlich bekräftigt wurde. Der Bund, eine riesige Uferpromenade, die entlang des von Frachtkähnen befahrenen Jangtsekiang verläuft und von Bankhäusern und ehemaligen ausländischen Konzessionsgebäuden aus den 1930er Jahren gesäumt wird, zählt zu den Hauptattraktionen der Stadt. Nördlich von Shanghai erstreckt sich die von zahlreichen Natur- und Kulturschätzen geprägte Provinz Jiangsu: Von Suzhou, das wegen der vielen Kanäle von Marco Polo auch den Beinamen ?Venedig des Ostens? erhielt, über den Purple Mountain in Nanjing bis hin zum Tai Hu, einem Süßwassersee bei Wuxi, einer weiteren Lagunenstadt nach italienischem Vorbild. Aber man sollte nicht mehr allzu lange warten, denn im Zuge der ungebremsten Modernisierung des Landes drohen diese Kulturgüter nach und nach zu verschwinden.

Die Provinz Shanghai: die Schlüsseldaten

Flåche : 108940.0 km2

Einwohnerzahl : 102600000 Einwohner

Zeitverschiebung :

Der Zeitunterschied im Vergleich zu Deutschland beträgt im Sommer + 6 Stunden und im Winter + 7 Stunden. Auf dem chinesischen Festland gilt trotz der insgesamt fünf Zeitzonen als Standardzeit die sog. Peking-Zeit.

  • Shanghai, futuristische Megacity, Wirtschaftsmetropole und Schaufenster des chinesischen Wirtschaftswunders
  • Suzhou, das ?Venedig des Ostens?
  • Die örtlichen Ansprüche an Hygiene und Sauberkeit sind gewöhnungsbedürftig: Die sanitären Anlagen und Toiletten sind nach wie vor ein echtes Problem.
  • Die Sprache ist eine oft schwer zu überwindende Barriere, Englisch wird nicht viel gesprochen, ganz zu schweigen von anderen Fremdsprachen
  • Die Umweltverschmutzung in Shanghai

Die Provinz Shanghai: was sollte man besichtigen?

Die Landschaften

  • Das Land der Dong , Land der Dong , China
    Das Land der Dong
  • Die Dörfer , China
    Die Dörfer
  • Das Küstengebiet von Zhejiang , Die Küsten von Zheijiang , China
    Das Küstengebiet von Zhejiang
  • Das Küstengebiet von Zhejiang , Die Küsten von Zheijiang , China

Die Sehenswürdigkeiten

  • Das Küstengebiet von Zhejiang , Die Küsten von Zheijiang , China

Die Künste und die Kultur

  • Die Kunst der Töpferei und des weißen Porzellans , Töpfer- und Porzellankunst , China
    Die Kunst der Töpferei und des weißen Porzellans
  • Literatur , China
    Literatur
  • Kino , China
    Kino
  • Theater , China
    Theater
  • Kampfkunst , Kampfsportarten , China
    Kampfkunst
  • Volkskunst , China
    Volkskunst
  • Volkskunst , China

Die Bevölkerung

  • Les minorités ethniques de Guangxi et Guizhou , China
    Les minorités ethniques de Guangxi et Guizhou
  • Le pays des Dong , Die Dong , China
    Le pays des Dong
  • Le pays des Dong , Die Dong , China

Geschichte

  • Le pays des Dong , Die Dong , China

Die Monumente und Spaziergänge

  • Der Konfuzius-Tempel in Nanjing , China
    Der Konfuzius-Tempel in Nanjing
  • Die Shanghai Uferpromenade "Bund" , China
    Die Shanghai Uferpromenade "Bund"
  • Die Wolkenkratzer im Shanghaier Finanzviertel Pudong , China
    Die Wolkenkratzer im Shanghaier Finanzviertel Pudong
  • Rundfahrt auf dem Huangpu in Shanghai , China
    Rundfahrt auf dem Huangpu in Shanghai
  • Rundfahrt auf dem Huangpu in Shanghai , China

Das Shopping

  • Nanjing Road , China
    Nanjing Road
  • Huai Hai Road , China
    Huai Hai Road
  • Sichuan Road , China
    Sichuan Road
  • Tibet Road , China
    Tibet Road
  • Das Hujiahui-Viertel , China
    Das Hujiahui-Viertel
  • Yixing Teekannen , China
    Yixing Teekannen
  • Yixing Teekannen , China

Ausgehen

  • Karaoke , China
    Karaoke
  • Vorstellungen und Aufführungen , China
    Vorstellungen und Aufführungen
  • Clubs, Bars, Restaurants und Teehäuser , China
    Clubs, Bars, Restaurants und Teehäuser
  • Clubs, Bars, Restaurants und Teehäuser , China

Die Museen

  • Das Museum of Contemporary Art
  • Shanghai , il Museo , China
    Der Purple Mountain in Nanjing
  • Das Shanghai Urban Planning Museum , China
    Das Shanghai Urban Planning Museum
  • Das Shanghai Urban Planning Museum , China

Die Naturparks und Gärten

  • Yu Yuan (Yu-Garten) , China
    Yu Yuan (Yu-Garten)
  • Der Tai Hu bei Wuxi , China
    Der Tai Hu bei Wuxi
  • Der Tai Hu bei Wuxi , China

Die Fauna und Flora

  • Der Tai Hu bei Wuxi , China

Die Provinz Shanghai: welche Andenken sollte man mitnehmen?

Paris des Ostens, Shopping-Paradies - die Beinamen sagen viel über den Charakter der Megacity Shanghai, die problemlos in einem Atemzug mit New York, Dubai, London und Hong Kong genannt werden kann. An Geschenkideen mangelt es wahrlich nicht. Kleidungsstücke aus Seide, gerollte Seidenmalereien, aus weichem Stein geschnitzte Gegenstände oder Siegel, Cloisonné-Emailarbeiten, Porzellan, echte oder falsche Antiquitäten, Kalligraphie-Zubehör, Drachen, Süßigkeiten...Angesichts der riesigen Auswahl hat man wahrlich die Qual der Wahl. In Shanghai findet man unzählige Geschäfte und Boutiquen aller Art, die an sieben Tagen die Woche bis 22.00 Uhr geöffnet haben. Die Nanjing Lu (engl. Nanjing Road) ist die berühmteste Einkaufsstraße, in der schicken Huai Hai Road findet man die meisten Nobelmarken-Boutiquen wie Kenzo, Boss und Gucci, die vor allem eine junge trendbewusste Klientel anziehen. Die beliebte Sichuan Road hingegen ist auf ein breiteres Publikum ausgelegt und bietet auch günstige Produkte. Die ausgesprochen touristische Tibet Road ist ideal, um Souvenirs oder Gourmet-Produkte einzukaufen. Wer auf Mega-Einkaufszentren steht, kommt im modernen Stadtviertel Hujiahui auf seine Kosten.

Die Provinz Shanghai: was sollte man essen?

Ein eindeutiger Beweis für die große Bedeutung, die das Essen in China einnimmt, ist die Tatsache, dass eine der üblichen Grußformeln ?paole ma?, übersetzt ?Bist Du satt? bedeutet! In der Regel ist die Küche im Süden Chinas im Vergleich zum Norden stärker gewürzt und von einem leicht süßlichen Geschmack geprägt. Im Restaurant empfiehlt es sich, angesichts der unglaublichen Vielfalt an Gerichten und der Schwierigkeit, die auf Chinesisch geschriebene Speisekarte zu entziffern, einen Abstecher in die Küche zu machen und mit dem Finger auf das Gericht zu zeigen, das Ihnen am schmackhaftesten erscheint. Bier, auf Chinesisch Pijiu, ist absolut überall erhältlich, ebenso wie Erfrischungsgetränke, einschließlich Coca-Cola. Probieren Sie auch Hochprozentiges wie den Schnaps Maotai. In ganz China wird mit Stäbchen gegessen (kuaizi bedeutet ursprünglich ?die Schnellen?), zum Trinken gibt es Tee (weiß oder schwarz) und vor allem Bier. Die Suppe (eine leichte Bouillon) wird am Ende der Mahlzeit serviert, um die Verdauung zu erleichtern. Im Alltag kommen häufig Nudeln und vor allem Tiaozes auf den Tisch (köstliche gefüllte und frittierte Teigtaschen mit Gemüse). Eine Nachspeise ist nicht üblich. Hinweis: Die örtlichen Restaurants schließen um 20.00 Uhr und die Restaurants der großen Hotels sind trotz der hohen Preise nicht unbedingt die beste Anlaufstelle, wenn man die original chinesische Küche kennen lernen möchte. In Sachen Qualität und Frische gibt es hingegen im Allgemeinen nichts auszusetzen.

Die Provinz Shanghai: was sind die kulturellen Besonderheiten?

Die ethnischen Minderheiten des Südens haben viele Traditionen. Dazu gehören: Zünden von Feuerwerkskörpern während den sehr familiären Festlichkeiten an Neujahr, um die bösen Geister zu vertreiben. Sehr verbreitet ist auch die Tradition, am Tag der Toten rituelles Geld (Papierscheine) oder Bilder von Konsumgütern zu verbrennen, um den Toten zu helfen, im Jenseits ein angenehmes Dasein zu führen. Morgendliche Spaziergänger werden am Bund von Shanghai ebenso wie in den Parkanlagen von Peking oder Kunming zahlreiche Menschen beim Tai-Chi beobachten können, der traditionellen chinesische Gymnastik, die auch Schattenboxen genannt wird. Die große Leidenschaft älterer Chinesen sind Vögel, die sie in ihrem Käfig liebevoll umsorgen. Den ganzen Tag über geht es geschäftig zu und werden Singwettbewerbe organisiert. Überall präsent ist auch die Leidenschaft um Geld zu spielen, angefangen mit den Partien chinesischen Schachs, Mah-Jongg und Kartenspielen, die auf dem Bürgersteig ausgetragen werden. Die Kulturgemeinschaften des Südens bleiben ihrer Musik und ihren traditionellen Instrumenten sehr verbunden. Jedes Fest ist ein Anlass zum Spielen und Singen. Das hindert die jungen Stadtbewohner aber nicht daran, sich für Karaoke zu begeistern. Auch noch die winzigste Stadt hat einen oder mehrere Karaokesäle.
Zu den Sitten und Gebräuchen zählt auch, dass die Cinesen am Ende einer Zusammenkunft begeistert Visitenkarten austauschen. Sie können ihre also fleißig zu diesem Zweck einsetzen. Der Austausch erfolgt mit beiden Händen. Der Familienname wird immer vor dem Vornamen genannt. Der Gebrauch des Vornamens ist den nahen Familienmitgliedern vorbehalten. Außerdem tauschen die Chinesen untereinander in rotglänzendem Papier verpackte Geschenke aus. Die Höflichkeit gebietet, dass der Beschenkte dieses nicht vor dem Schenkenden öffnet, sondern später. Es wird schlecht angesehen, vor Dankesbezeigungen überzuströmen. Kleiner Tipp: Wenn Sie einem Chinesen ein Geschenk machen wollen, wählen Sie niemals eine Uhr. Das gleichlautende Wort bedeutet auf Kantonesisch ?Beerdigung?. Ebenso haben schneidende Gegenstände (Messer...) eine negative Bedeutung, wie beispielsweise den Bruch einer Freundschaft.

Die Provinz Shanghai: tipps für Ihre Reise

Ein Hinweis für Shanghai: Vorsicht! Es ist üblich, dass junge, englischsprachige Chinesen Touristen ansprechen, indem sie zunächst vorgeben, nur ihr Englisch auffrischen zu wollen, aber schon nach kurzer Zeit schlagen sie vor, ein sündhaft teures ?Teehaus? (für mehrere Tausend Yuan), einen Massagesalon oder gar eine ?Striptease-Bar? zu besuchen. Dort angekommen lassen Ihnen die imposanten Gorillas an der Tür zumeist keine andere Wahl, als den Betrag zu bezahlen! Mit anderen Worten: organisierte Schutzgelderpressung!

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