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Gambia
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© Alan Kraft / 123RF
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Sehenswürdigkeiten Gambia

Die Landschaften

Gambia hat eine Breite von nur 50 km und ist fast vollständig vom Staat Senegal umschlossen. In der Tat liegt das Land an den Ufern des Flusses Gambia, daher gibt es hier auch ausgedehnte Sumpfebenen, insbesondere an der Mündung des Flusses in den Atlantik. Mangroven sind weit verbreitet. Gambia ist der kleinste Staat Afrikas, dessen Relief mit Ausnahme einiger Hügel fast völlig flach ist. Der Fluss ist ab dem Atlantischen Ozean über eine 240 km lange Strecke befahrbar.

28 % des Landes sind von Wäldern bedeckt, 18 % der Gebiete sind urbar und 9 % werden als permanente Weideflächen genutzt.

In Gambia gibt es ebenfalls schöne goldgelbe Sandstrände mit Palmenreihen vor den azurblauen Fluten des Atlantischen Ozeans.

Die Küsten

Gambia verfügt aufgrund seiner Form nur über einen schmalen Küstenstreifen am Atlantik, wobei das Mündungsdelta des Flusses Gambia einen bedeutenden Teil ausmacht. Das Land verfügt allerdings über einige schöne Strände, wo jedoch oft der starke Wellengang des Ozeans herrscht. Trotzdem haben sich hier zahlreiche Fischerdörfer angesiedelt.

Die Städte

Banjul liegt auf einer Landspitze, die das Mündungsgebiet des Flusses Gambia abschließt, und ist die größte Stadt eines Ballungsgebiets mit mehreren Großstädten, darunter Serrekunda und Bakau. Farfenni liegt an der Straße, die über die wichtigste Flussbrücke verläuft, und ist eine bedeutende Handelsstadt bzw. eine obligatorische Haltestelle, um mit der Fähre nach Casamance überzusetzen.

Die Fauna und Flora

Die Jagd, das Zurückweichen der Wälder aufgrund des trockenen Klimas sowie die Verwendung des traditionellen Holzkohleherds in den Küchen liegen dem Aussterben zahlreicher Tiere in Gambia zu Grunde. Heute leben in diesem Land noch ungefähr 100 Nilpferde, Gazellen, Rehe, Wildkatzen, Warzenschweine, Warane und zahlreiche Affenarten. Allerdings verringern sich die Bestände der großen Säugetiere von Jahr zu Jahr. Gambia ist jedoch ein absolutes Vogelparadies. Das Land liegt auf der Durchzugsstrecke zahlreicher Zugvögel und beheimatet ebenfalls mehr als 500 verschiedene Tropenvögel.

Am besten entdeckt man die unberührte Natur des Landes im Rahmen von Bootsfahrten auf dem Fluss Gambia. Die Flussufer sind von Mangroven gesäumt, und vom Boot aus kann man die wunderschönen Landschaften bewundern.

Die Künste und die Kultur

Gambia ist ein geschichtsträchtiges Land und war einst gemeinsam mit den Königreichen Ghana und Mali eines der mächtigen Herrschaftsgebiete Afrikas. In Gambia sind zahlreiche Volksgruppen vertreten, und der Großteil der Bevölkerung lebt noch heute in Dörfern auf dem Land.

Die Musik spielt in Gambia eine bedeutende Rolle. Es kommt häufig vor, dass nach Einbruch der Nacht die Einwohner auf dem Dorfplatz inmitten der Verkaufsstände singen, tanzen oder dem Griot zuhören, der in Begleitung der Kora (die landestypische Harfe) Erzählungen besingt, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Das Musikinstrument hat einen besonderen symbolischen Wert. Es steht für die Entstehung der Welt, den Geschlechtsakt, die Niederkunft oder das Leben. Jeder Zuhörer kennt die Bedeutung der kleinsten Details sowie ihren tiefen Sinn.