Skopje

  • Skopje, die Hauptstadt der derzeitigen Republik Mazedonien, blickt auf tausendjährige Traditionen zurück. An diesem an wichtigen internationalen Verkehrsnetzen gelegenen Ort treffen Osten und Westen zusammen. Das architektonische Erbe dieser Stadt spiegelt verschiedene Epochen und Zivilisationen wider: Die Antike, das Mittelalter sowie die türkische Herrschaft. Dennoch ist die Stadt auch weiterhin ...
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Skopje, die Hauptstadt der derzeitigen Republik Mazedonien, blickt auf tausendjährige Traditionen zurück. An diesem an wichtigen internationalen Verkehrsnetzen gelegenen Ort treffen Osten und Westen zusammen. Das architektonische Erbe dieser Stadt spiegelt verschiedene Epochen und Zivilisationen wider: Die Antike, das Mittelalter sowie die türkische Herrschaft. Dennoch ist die Stadt auch weiterhin von den schweren Folgen des Erdbebens betroffen, das die Stadt im Jahre 1963 heimsuchte und fast die ganze Stadt und zahlreiche der alten Monumente zerstörte. Trotzdem beheimatet die Stadt auch heute noch bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten, die von den Gästen und Urlaubern besichtigt werden können. Die kleine, aus dem 17. Jahrhundert stammende Retter - Kirche (Sveti Spas) verfügt über eine eindrucksvolle, zehn Meter lange und sechs Meter breite Ikonenwand (Iconostase) aus dem Jahre 1824. Hierbei handelt es sich um einen aus Holz geschnitzten, als Trennwand verwendeten Träger, der es ermöglicht, die verschiedenen Ikonen zusammenzuführen und gleichzeitig den Altar von den Gläubigen abzutrennen. Dieser hebt Szenen aus der Bibel sowie die Künstler hervor, die das Recht hatten, während ihrer Arbeit anwesend zu sein. Bei dem aus dem 15. Jahrhundert stammenden, monumentalen ehemaligen türkischen Bad Hamman Daut-Pasa handelt es sich um das größte türkische Bad, das es auf der Balkan - Halbinsel gibt. In diesem Gebäude befindet sich heutzutage eine moderne Kunstgalerie sowie eine interessante Sammlung von mazedonischen Ikonen. Die alte Karawanserei von Kursumli Han stammt aus dem 16. Jahrhundert. Hier befindet sich das archäologische Museum, in dem wertvolle Stücke aus der römischen, hellenistischen Antike und der byzantinischen Epoche, die bei Ausgrabungen in Stobi und Heraclea Lyncestis gefunden wurden, ausgestellt werden. Einen Spaziergang im malerisch schönen alten Händlerviertel sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Jede Straße gehört einem Handwerkerzusammenschluss und die Besucher sollten unbedingt einen ausführlichen Spaziergang durch die engen Straßen des farbenfrohen Bazars unternehmen.

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