Geposted 26.10.2020

#Kultur #China

Lernen Sie diese 10 großartigsten Naturwunder der Erde kennen!

Wir alle haben schon von den 7 Weltwunder der Antike und der Neuzeit gehört und obwohl viele dieser Bauwerke einen atemberaubenden Anblick bieten, sind sie unvergleichbar mit den Naturwundern, die auf diesem Planeten entdeckt wurden. Von all den mystischen Orten, die es auf der Erde gibt, haben wir 10 ausgewählt, die Sie sprachlos machen werden. Lassen Sie sich daher von diesen Naturwundern faszinieren!

Regenbogenberg von Vinicunca

Regenbogenberg von Vinicunca © sorincolac/123RF

Vor fünf Jahren bekamen wir eine ganz neue natürliche Attraktion auf dieser Erde, die wegen ihrer sehr farbigen Pracht schnell an Popularität gewonnen hat. Der Vinicunca-Regenbogenberg in Peru war bis 2015 mit Schnee bedeckt. Infolge des Abschmelzens des Gletschers ist seitdem die regenbogenfarbige Landschaft auf dem Berg sichtbar. Es ist daher keine Überraschung, dass nach kurzer Zeit dieser Regenbogenberg sich zum Reisemagnet entwickeln konnte. Er gehört daher nach der Ruinenstadt Machu Picchu zur zweithäufigsten besuchten Touristenattraktion in Peru. Interessant zu wissen ist, dass der Berg aus 14 verschiedenen Mineralien besteht und jedes von ihnen eine einzigartige Farbe besitzt, was dem Berg seinem außergewöhnlichen Regenbogeneffekt verleiht. Besonders für Menschen, die gerne Spaß am Wandern haben, eignet sich eine Bergwanderung auf dem Regenbogenberg hervorragend. Und dies ist nicht nur die einzige Aktivität, die man dort unternehmen könnte: Wer Lamas und Alpakas mag, hat dort auch die Möglichkeit diese in der freien Natur zu beobachten!

Steinwald

Steinwald © happystock/123RF

Der Shilin, allgemein als Steinwald bekannt, liegt in der chinesischen Provinz Yunnan. Wie der Name schon verrät entdeckt man anstatt hoch aufragende Bäume dort gigantische Kalksteinformationen, die die Naturlandschaft ausfüllen. Durch jahrelange geologische Naturprozesse wie Wind- und Wassererosionen konnte diese ungewöhnlichen und doch atemberaubenden Steinformation geschaffen werden. Dieser felsige Wald ist aber auch aufgrund seiner verborgenen Edelsteine ein magischer Ort. Ein Spaziergang durch den chinesischen Steinwald führt Sie durch Höhlen, Teiche und Wasserfälle. Zudem befindet sich dort eine einsame Insel, die von einem riesigen See umringt wird. Dieser riesige Steindschungel erstreckt sich über rund 300 Quadratkilometer und die Formationen sind über 270 Millionen Jahre alt. Einige Forscher haben die Theorie, dass diese Region früher tatsächlich ein Meer war und durch jahrtausende Jahre von Bewegungen der Lithosphäre das Wasser sich allmählich zurückzog und diesen bemerkenswerten Steinwald als Folge hinterließ.

The Wave

The Wave © Tom Mendola/123RF

The Wave ist ein geologisches Spektakel in Arizona, das seit der Jurazeit existiert. Diese natürliche Attraktion ist so zerbrechlich, dass nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern diese Sandsteinlandschaft betreten kann. Pro Tag dürfen nur 20 Personen die Naturattraktion betreten. Ein Ticket und somit Zugang zum Wave zu erhalten ist wie ein Lottogewinn und braucht daher sehr viel Glück. The Wave befindet sich zudem an der Grenze zwischen Utah und Arizona auf den Coyotes Buttes. Wer sein goldenes Los gezogen hat, muss jedoch erstmal vier Kilomete durch die Wüste wandern, um am Gipfel des Wunderwerks anzukommen. Viele Besucher verirren sich manchmal, weshalb eine Wanderung dort sich zu einer großen Herausforderung entwickeln kann. Jedoch sollte man sich davon nicht entmutigen, denn der steinige Weg nach oben zum Gipfel wird sie mehr als beeindrucken!

Sokotra Insel

Sokotra Insel © Konstantin Kalishko/123RF

Der Sokotra-Archipel besteht aus vier Inseln und zwei Felseninseln, die im Indischen Ozean sich befinden. Es handelt sich um eine 250 Kilometer lange Insel mit einer reichen biologischen Vielfalt, die sie zu einem wertvollen UNESCO-Weltkulturerbe macht. Die auf dieser Insel anzutreffende Flora und Fauna ist recht eigentümlich: 37% sind Pflanzenarten, 90% Reptilienarten und 95% Landschneckenarten. Dieser Archipel bietet eine Reihe unterschiedlicher Landschaften, von Dünen bis zu Bergen, Stränden und Höhlen. Es gibt ein paar ungewöhnliche Dinge, die Sie auf der Insel sehen werden, aber das, was die Aufmerksamkeit aller auf sich zieht, ist der Drachenblutbaum. Er erhielt seinen Namen von dem roten Saft, der durch den Baum fließt, und dieser Saft kann als Farbstoff oder auch in der Medizin verwendet werden. Trotz der Beliebtheit von Sokotra sind die Inseln immer noch in einem unberührten Zustand und das ist alles den Einheimischen zu verdanken.

Schokoladenhügel

Schokoladenhügel © Alexey Pelikh/123rf

Die Schokoladenhügel sind auf der philippinischen Insel Bohol so beeindruckend, dass Sie für einen kurzen Moment vergessen werden tatsächlich auf der Erde zu sein. Bei den Schokoladenhügel handelt es sich um eine Ansammlung kleiner Hügel, die fast identisch zueinander aussehen. Während der Trockenzeit nimmt das Gras einen schokoladenbraunen Farbtonan, weshalb damit auch die Namensgebung dieses Naturwunder erklärt werden kann. Das Merkwürdige an diesen Hügeln ist, dass auf ihnen nichts wächst! Keine Bäume, Sträucher oder Büsche, nur Gras, wohingegen die übrige Umgebung darunter dicht bewaldet ist. Es gibt mehr als 1.200 Hügel, die die Insel bedecken. Der größte Hügel ist hierbei etwa 120 Meter hoch. Einer alten philippinischen Legende zufolge hatten einst zwei Riesen einen großen Kampf auf dem Land und warfen sich gegenseitig Steine, Sand und Erde zu. Sie waren in der Lage, ihre Probleme zu lösen und als Freunde zu gehen, aber das Chaos, das sie hinterließen, wurden die Schokoladenhügeln.

Der Salar De Uyuni

Der Salar De Uyuni © SAN HOYANO/123RF

Der Salar De Uyuniist die größte Salzfläche der Welt, die sich über 10.582 Kilometer erstreckt. Diese Salzfläche ist so ausgedehnt, dass man sie sogar aus dem Weltall sehen kann! Laut Schätzungen befindet sich unter der Oberfläche über 10 Milliarden Tonnen des weißen Goldes. Das ist jedoch nicht der einzige Schatz, den man dort vorfinden kann. 70% der weltweiten Lithiumreserven befinden sich ebenfalls unter der Oberfläche. Der Salar De Uyuni ist nicht nur reich an wertvollen Mineralien, sondern auch ein atemberaubender Ort für einen Besuch. Während der Regenzeit gibt es einige Tage, an denen das Wasser so still ist, dass sich die Salzfläche in einen riesigen Spiegel verwandelt, der den Himmel reflektiert. So sagt man, dass diese Ebene vor 40.000 Jahren ein See war und als die Temperatur zu steigen begann, das Wasser verdampfte, was einen hohen Salzgehalt verursachte. Letztlich blieb die Salzfläche, die wir bis heute noch bestaunen können.

Iguazu-Wasserfall

Iguazu-Wasserfall © Davide Guidolin/123RF

An der Grenze von Argentinien und Brasilien liegt ein Wasserfall, der Niagra wie einen kleinen Bach in den Bergen aussehen lässt. Iguazu ist unbestreitbar der schönste Wasserfall der Welt und wurde bereits 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 80% der Wasserfälle befinden sich in Argentinien, während die restlichen 20% in Brasilien liegen. Den Touristen zufolge ist die argentinische Seite der Wasserfälle ein großartiges Erlebnis, während sich auf der brasilianischen Seite der Wasserfälle alle großartigen Aussichten befinden. Die Iguazu-Fälle sind 2,7 Kilometer lang und bestehen aus rund 275 einzelnen Wasserfällen. Diese Wasserfälle sind mit vielen Aktivitäten für Touristen ausgestattet, die die ganze Pracht dieser Wasserfälle erleben möchten. Sie können einen Hubschrauberflug aus der Vogelperspektive unternehmen, Jetski fahren oder etwas Extremeres tun und sich in den Fällen abseilen.

Roter Strand

Roter Strand © LIU CHAN CHING/132RF

Sie würden wahrscheinlich erwarten, dass Strände auf der ganzen Welt entweder mit Sand oder Felsen gefüllt sind, aber der rote Strand in China ist nicht wie die anderen. Statt mit Sand ist dieser Strand mit einer Pflanze namens Sueda bedeckt, die sich im Herbst in ein leuchtendes Rot verwandelt. Der Rote Strand befindet sich in Panjin und ist das größte Feuchtgebiet der Welt. Dieses Gebiet steht seit 1988 unter Naturschutz, und folglich gedeiht die Tierwelt in diesem Gebiet. Das Ökosystem ist unangetastet geblieben, und mehr als 600 Tiere leben in den Feuchtgebieten. Es ist die Heimat einiger der am meisten gefährdeten Kraniche der Welt, wie der Kronenkranich und die Schwarzschnabelmöwen. Obwohl der größte Teil des Gebietes abgeriegelt ist, gibt es einen kleinen Teil des Strandes, der für neugierige Besucher zugänglich ist.

Der Baikalsee

Der Baikalsee © Stas/123RF

Der Baikalsee ist der größte Süßwassersee der Welt. Dieser gewaltige Wasserkörper befindet sich in Südsibirien und enthält etwa 23% der weltweiten Süßwasseroberfläche. Außerdem ist dies der tiefste und klarste See der Welt. Es gibt so viele Formen von Eis, die in und um den See herum entstehen, von rissigen Eisflächen, über scharfe Eiszapfen in den Höhlen, Eiskristalle am Ufer und schließlich der Clou - die gefrorenen Methanblasen im Inneren des Sees. Der Baikalsee ist rund 25 Millionen Jahre alt und damit der älteste See, der je existiert hat. Er weist zudem eine außergewöhnliche Artenvielfalt auf. Es gibt mehr als 3.700 verschiedene Arten, die im See leben, und 80% dieser Arten sind nirgendwo sonst zu finden.

Großer Prismatischer Frühling

Großer Prismatischer Frühling © Onn Leong/123RF

Dieses Naturwunder sieht aus, als wäre es aus einem Alien-Film geholt worden, denn es sieht wirklich so aus, als wäre sie nicht von dieser Welt. Das Besondere an dieser Thermalquelle sind die mehrfarbigen Ringe, die das tiefblaue Wasser in der Mitte umschließen. Jeder Ring enthält eine bestimmte Art von Bakterien, die in ihm leben und jedem Ring auch eine andere Farbe verleiht. Diese 50 Meter tiefe heiße Quelle ist eine der bekanntesten Attraktionen des Yellowstone-Nationalparks! Die beste Zeit diese Quelle zu bewundern ist im Sommer, denn dann sind die Farben am gesättigsten. Die Temperaturen können zudem bis zu 87 Grad Celsius erreichen, daher sollte man darauf achten eine gewisse Distanz zur Quelle zu halten.