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6 Schätze, die nie gefunden wurden
Geposted 08.01.2019

NeuigkeitenPeru

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Schatzsucher aufgepasst! Diese 6 legendären Schätze schlummern Gerüchten zufolge immer noch irgendwo versteckt und warten nur auf ihren glücklichen Entdecker. Also, packen sie Ihre Schaufel ein und lassen Sie uns loslegen!

Blackbeards Schatz

Blackbeards Schatz
© Thorsten Schmitt/123RF

Bevor Edward Thatch seine Karriere in der Piraterie antrat und zu einem der berühmtesten Piraten in der Geschichte wurde, diente er während des Spanischen Erbfolgekrieges im frühen 18. Jahrhundert als britischer Freibeuter. So kaperte er im Namen der britischen Krone mehrere feindliche Schiffe bis er sich 1714 der Crew des Piraten Benjamin Hornigold anschließ. Im August 1717 überließ dieser Blackbeard das Kommando über seine Sloop, die Revenge mit welcher Blackbeard in den darauffolgenden Monaten auf Beutezug ging und im November 1717 das Sklaventransportschiff La Concorde in seinen Besitz brachte. Im nächsten Jahr machte Blackbeard mit seinem neu erbeuteten Flagschiff, Queen Anne's Revenge die Atlantikküste Nordamerikas unsicher und plünderte zahlreiche Schiffe, die mit Gold, Silber und anderen Kostbarkeiten aus Mexiko und Südamerika zurück nach Spanien segelten. Ende 1718 gelang es einer britischen Seestreitmacht unter der Führung von Leutnant Robert Maynard, Blackbeard zu überlisten und ihn im Kampf zu töten; Maynard ließ Blackbeard enthaupten und hängte seinen Kopf an den Bugspriet seines Schiffes. Legenden zufolge schwamm Blackbeards lebloser Körper noch mehrere Runden um das Schiff, bevor er auf den Boden des Meeres sank. Vor seinem Tod behauptete Blackbeard, er habe den aus seinen zahlreichen Beutezügen zusammengetragenen Schatz versteckt und nur er würde den Standort kennen. Seit jeher suchen Schatzsucher in der Karibik nach Balackbeards verstecktem Gold, vergebens.

Die Bundeslade

Die Bundeslade
© alefbet/123RF

Ein mythischer Kulturgegenstand des israelischen Volkes, den Mose während Israels Wüstenwanderung nach Gottes eigenen Vorstellungen anfertigen ließ. Sie galt seit jeher als Gottes Zeichen für seine Gegenwart inmitten des Volkes. Laut der hebräsischen Bibel ist die Bundeslade eine von innen und außen mit Gold verkleidete Truhe aus Akazienholz mit zwei ebenfalls vergoldeten Tragebalken und einem Deckel aus purem Gold auf dem zwei Cherubim thronen, Engel ähnliche Wesen, die schützend ihre Flügel über der Truhe ausbreiten. Ihr Zweck war es, heilige Relikte zu bewachen, darunter auch die zwei Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott auf dem Berg Sinai empfing. Während ihrer 40 jährigen Wüstenwanderung führten die Israeliten die Bundeslade stehts mit sich und beherbergten sie später im Tempel des Königs Salomo in Jerusalem. Im Jahr 607 v. Chr. belagerten die Babylonier die israelitische Hauptstadt, schlachteten mehr als eine Million Menschen, plünderten den Jurusalemer Tempel und trieben die Überlebenden ins Exil. Als die Israeliten zurückkehrten, war die Lade verschwunden, zusammen mit einem Großteil der Tempelschätze. Es ist nicht bekannt, ob die Lade vor der Belagerung versteckt oder während der Plünderung zerstört wurde. Seit mehr als einem Jahrhundert suchen Archäologen und Schatzsucher bereits nach der Bundeslade, jedoch mit wenig Erfolg.

Nazi-Gold im österreichischen Toplitzsee

Nazi-Gold im österreichischen Toplitzsee
© Kurt Bamacher/123RF

In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs, als Deutschland kurz vor der Niederlage stand, versuchte das NS-Regime, ihre erbeuteten Reichtümer, die es in den letzten sechs Jahren aus Museen geplündert und aus dem Besitz jüdischer Familien entwendete hatte, zu verstecken. Gerüchten zufolge, sollen dafür Nazi-Offiziere zu Kriegsende die Goldreserven des Dritten Reichs sowie Hinweise über Nummernkonten und diverse Kunstgegenstände im österreichsichen Toplitzsee versenkt haben. Keines von ihnen wurde bisher geborgen. 1959 holten Taucher Kisten mit gefälschten Pfund-Banknoten vom Grund des Sees, die Teil der sogenannten Operation Bernhard waren. Das Ziel dabei war es, die britische Wirschaft durch Inflation zu schwächen. Bis heute sind mindestens sieben Menschen auf der Suche nach dem verlorenen Nazi-Gold im eisigen Wasser des Sees ertrunken.

Das Gold des Moctezuma

Das Gold des Moctezuma
© Krystsina Birukova/123RF

Als der spanische Konquistador Hernán Cortés 1519 an der Küste der Halbinsel Yucatán landete, wurde er von einer Delegation der engsten Vertrauten des derzeitigen Herrschers der Azteken, Moctezuma II. empfangen. Er bat die Spanier jedoch von einer direkten Begegnung mit ihm abzusehen und versuchte sie durch Geschenke aus Gold, Edelsteinen und prächtiger Kleidung zu beschwichtigen, was ihr Verlangen zu der aztekischen Haupstadt, Tenochtitlan zu gelangen nur noch größer werden ließ. Moctezumas Bitte ignorierend, zog Cortés trotzdem nach Tenochtitlan. Als Cortés am 8. November 1519 letztendlich mit seiner Armee in der aztekischen Hauptstadt eintraf, wurde er von Moctezuma höchstpersönlich empfangen. Es dauerte nicht lange bis die Spanier auf dessen Schatzkammer stießen und den Entschluss fassten, Moctezuma gefangen zu nehmen. Unter dem Vorwand, Moctezuma hätte einen Angriff auf eine spanische Siedlung befohlen, forderten die Spanier ihn auf, sie in ihr Quartier zu begleiten. Nach einem brutalen Massaker an den Azteken während des aztekischen Frühlingsfestes brach ein Aufstand gegen die Spanier aus und Moctezuma wurde getötet. Die spanischen Streitkräfte versuchten zu fliehen, wurden jedoch von einem Aztekenheer angegriffen. Schwer beladen sahen sich die Spanier gezwungen ihre geplünderten Reichtümer in den Gewässern des Texkokosees zurückzulassen. Obwohl Cortés im nächsten Jahr zurückkehrte und die Azteken für immer besiegte, blieb der "Schatz Moctezumas" bis heute verschollen.

Der Kirchenschatz von Lima

Der Kirchenschatz von Lima
© Yuliyan Velchev/123RF

Als 1820 die Truppen des Unabhängigkeitskämpfers José de San Martín, bei seinem Versuch, Peru aus dem Griff der spanischen Herrschaft zu befreien in Lima einmarschierten, versuchte der Vizekönig von Lima den sagenhaften Reichtum der Stadt, den sie seit der Eroberung des Inkareichs im 16. Jahrhundert in Lima angesammelt hatten nach Mexiko in Sicherheit zu bringen. Dazu wendeten sie sich an den britischen Kapitän William Thompson, der den Schatz an Bord seines Schiffes, der Mary Dear transportieren sollte. Aber Thomson hatte andere Pläne, er und seine Crew töteten die Wachen und Priester, die den Schatz begleiteten und vergruben ihre Beute auf Cocos Island, vor der Küste des heutigen Costa Rica. Anschließend wollten sie sich trennen und abwarten, bis sich die Situation beruhigt hatte. Unglücklicherweise wurde die Mary Dear von einem der spanischen Schiff abgefangen und Thompson und seine Crew gerieten in Gefangenschaft. Wegen ihres Verrates wurde die gesamte Crew hingerichtet, mit Ausnahme von Thompson und seinem ersten Offizier. Um ihr Leben zu retten, willigten die beiden ein, die Spanier zum gestohlenen Schatz zu führen. Aber als sie Cocos Island erreichten, flohen Thompson und sein Offizier in den Dschungel und verschwanden spurlos. Seitdem haben mehr als 300 Expeditionen vergeblich versucht, das Inkagold zu finden. Den Berichten zufolge enthielt die verlorene Beute zwei lebensgroßese, Abbilder der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind, beide aus purem Gold.

Mosbys versteckter Schatz

Mosbys versteckter Schatz
© Visions Of America LLC/123

Am 9. März 1863 führte der konföderierte Ranger Colonel John Singleton Mosby einen gewagten Raub weit hinter die feindlichen Linien der Union, in der Nähe des Fairfax County Courthouse durch. Er und seine Einheit, die Mosby?s Rangers überwältigten mehr als 40 Unionstruppen ohne einen einzigen Schuss abzugeben. Zu der Beute des nächtlichen Überfalls gehörten neben dem gefangenen Unions General Edwin Stoughton und seinen Männer auch deren Pferde und eine große Menge an Gold, Silber, Schmuck und anderer Familienerbstücke im Wert von über 350.000 Dollar. Noch im Schutz der Dunkelheit brachen Mosby und seine Männer auf um sich aus dem feindlichen Gebiet zurückzuziehen und sich wieder in konföderiertes Gebiet zu begeben. Auf dem Weg warnten Mosbys Späher ihn jedoch vor einer großen Truppe Unionssoldaten, die in der Nähe kampierten. Für den Fall einer Schlacht verließen Mosby und einer seiner Seargents die Gruppe und vergruben die Beute zwischen zwei großen Pinienbäumen, die Mosby mit einem X markierte. Mosby und seine Männer umgingen die feindlichen Truppen und gelangten ohne Verluste wieder in konföderiertes Gebiet. Mosby kehrte nie zurück, um den Schatz zu holen, noch verriet er jemandem den genauen Standort der Beute.