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Guinea: Frauen aus dem Justizministerium dürfen keine Hosen tragen.
Geposted 03.08.2019

NeuigkeitenGuinea

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In Guinea hat Justizminister Mohamed Lamine Fofana angedeutet, dass er das Tragen von Hosen für seine weiblichen Mitarbeiterin sowie Mini-Röcken und anderer enge anliegender Kleidung verbieten will. Diese Maßnahme kommt nicht gut an und gilt als zu konservativ.

Die Informationen, brachten die Menschen zum Reagieren. Am 26. Juni verbreitete Mohamed Lamine Fofana, Justizminister von Guinea, eine recht überraschende Verwaltungsanweisung. "Klebende Hosen, die die Kurven und Formen der Frau überbetonen, werden nun innerhalb des Justizministeriums unerwünscht sein", kündigte er an.

Seine Mitarbeiterinnen stehen daher im Mittelpunkt. Und Vorsicht vor Röcken..... Oder besser gesagt, zu Miniröcken und anderen "unanständigen" Kleidern. "Für Mohamed Lamine Fofana gibt es nichts Überraschendes. Es geht einfach darum, "die gute Moral und das ordnungsgemäße Arbeiten innerhalb der Abteilung zu fördern".

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©sigalavaca/123RF

Auf Twitter haben viele Menschen die Idee verurteilt, weil sie sie für retrograd halten. Viele haben Frauen ermutigt, Hosen zu tragen. Der Berater des Ministeriums, Sékou Keïta, sagte, es gehe im Gegenteil darum, Frauen vor bestimmten "Ausrutschern" zu schützen und alle möglichen "Ablenkungen" zu vermeiden.