Das Kolosseum soll zur Rock-Arena werden

KulturItalien

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Italiens Wahrzeichen soll zu einer Arena für Rockkonzerte werden. Die neuernannte Direktorin des archäologischen Parks um das Kolosseum in Rom, Alfonsina Russo, träumt von Auftritten großer Rockstars. Sie möchte einen familiären Ort schaffen.

Bald stehen große Rockstars im Kolosseum

Bald stehen große Rockstars im Kolosseum
© isogood/123RF

Laut Russo soll das Kolosseum wieder seine ursprünglichen Berufung zurück erhalten. Es soll zu einem Ort werden, der von den Menschen, von den Römern, besucht wird, um Aufführungen zu sehen, wie zu den altrömischen Zeiten. Das Kolosseum soll zu einem familiären Ort werden.

Am liebsten hätte Russo Auftritte von Sting und Bono Vox. Zwei Künstler, die wegen ihres humanitären und sozialen Engagements bekannt sind. Das Kolosseum soll zu einem lebendigen Ort werden, einem Ort, wo viel gesungen und getanzt wird. Es soll nicht nur ein Ort sein, der einmal im Leben von Touristen aus aller Welt besichtigt wird.

Ein weiteres wichtiges Ziel Russos ist, den Schwarzhandel und Betrug rund um das berühmte Monument zu stoppen. So erklärte sie, dass bedauerlicherweise sehr viele illegale Aktivitäten an der Haupt-Sehenswürdigkeit Roms herrschen. Da aber das Kolloseum das Symbol des Landes ist, soll für Legalität um das Monumentum herum gesorgt werden. Sie wolle schnellstmöglich mit der römischen Bürgermeister Virginia Raggi und mit der Polizei eine Lösung für das Problem finden.

Mit 6,4 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr ist das Kolosseum die meistbesuchte eintrittspflichtige Sehenswürdigkeit des Landes. Mit dem vom italienischen Kulturminister Dario Franceschini verabschiedeten Dekret soll das Kolosseum und der archäologische Park um das Monument zu einem autonomen Museum mit einem Manager aufrücken. Man suchte den Kolosseum-Direktor per internationaler Ausschreibung. Russo bewarb sich und setzte sich im Duell gegen zwei andere italienische Finalisten durch.

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Die Redaktion
Geposted 06.12.2017
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