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Schnäppchenland: Die Türkei
Geposted 27.10.2017

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Extreme Preisnachlässe in den Hotels, subventionierte Flüge: Die Türkei versucht mit allen Mitteln, wieder mehr Urlauber anzulocken. Mit Erfolg? Teilweise.

Die türkische Flagge

Die türkische Flagge
© ekinyalgin/123RF

Obwohl das Auswärtige Amt die Reisehinweise für die Türkei verschärft hat, lassen sich viele Urlauber von einem Badeurlaub in der Türkei nicht abschrecken. Grund sei, dass Urlaub in der Türkei noch nie so günstig war. Die Türkei bietet aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis rund ums Mittelmeer.

Der Preiskampf ist extrem

Die Konzerne unterbieten sich momentan gegenseitig. So ist ein einwöchiger Urlaub in die Türkei für bereits 265 Euro inklusive Hin- und Rückflug möglich. Vergleichbare Urlaube in Spanien sind bis zu 60 Prozent teurer. Diese starken Preisnachlässe in der Türkei sind nur möglich, weil der türkische Staat seit vergangenem Jahr jeden Flug, der in touristische Gegenden des Landes führt, mit 6000 Dollar subventioniert. Gerade in der Nebensaison gewähren viele Hoteliers weitere Preisnachlässe.

2016 war der Markt massiv eingebrochen. Gerade nach dem Putschversuch im Juli fühlten sich viele Urlauber in der Türkei nicht mehr sicher. Das Land verlor allein 1,6 Millionen Touristen aus Deutschland. Im Rekordjahr 2015 stand die Türkei noch auf Platz sechs der weltweit beliebtesten Reiseziele aller Nationen. 39,4 Millionen Gäste besuchten damals die Türkei, darunter 5,6 Millionen Deutsche.

Im Sommer 2017 stieg die Nachfrage von Mai bis Juli zwar wieder an. Dies galt jedoch nur für die Badeorte, wie zum Beispiel die Türkische Riviera rund um Antalya. Allerdings ist davon auszugehen, das zeigen die Daten des Deutschen Reiseverbands, dass die Besucherzahlen 2017 unter denen von 2016 liegen werden.

Reisende, die sich für Land und Einheimische interessieren, meiden die Türkei

Vor allem Urlauber, die normalerweise Studien- und Rundreisen in die Türkei buchen würden, bleiben dem Land weiter fern. Niemand wolle das Land entdecken, geschweige den die Einheimischen kennen lernen. Grund könnte die Angst vor Anschlägen und Verhaftungen sein. Da man bei solchen Reisen auch zu den touristischen Zentren fährt. Desweiteren spricht man auch vom "Erdogan-Effekt". Zahlreiche Besucher sind mit dem Verhalten der türkischen Regierung nicht einverstanden und boykottieren somit das touristische Treiben in der Türkei.