Geposted 25.11.2014

#Umwelt #Marokko

Schwere Überschwemmungen in Marokko fordern Menschenleben

UNWETTER - Heftige Unwetter haben den Süden Marokkos erschüttert und mindestens 30 Todesopfer gefordert. Auch beliebte Urlaubsregionen um Agadir und Marrakesch sind von den Überschwemmungen betroffen.

In den letzten Tagen schüttete es in Marokko wie aus Eimern, durch den Starkregen hat es nun zahlreiche Überschwemmungen gegeben. Hierbei kamen im Süden des Landes bislang mindestens 30 Menschen ums Leben. Besonders schlimm betroffen ist die Provinz Guelmim, allein dort starben 24 Menschen, als ein Fluss über die Ufer trat und zur reißenden Flut wurde. Auch in anderen Teilen des Landes, darunter auch Urlaubsorte wie Marrakesch und Agadir, stürzten durch die Wassermengen Brücken ein und Autos blieben im Schlamm stecken. Berichten von Lokalmedien zufolge seien Dutzende Häuser weggeschwemmt worden.

Die tagelang anhaltenden Unwetter führten zu starken Überschwemmungen

Die tagelang anhaltenden Unwetter führten zu starken Überschwemmungen © EASYVOYAGE

Quellen: Tagesschau, Rheinische Post, Spiegel

Straßen nicht befahrbar

Die Nachrichtenagentur MAP meldet, dass die Suche nach Vermissten noch andauert, laut französischen Medien werden bisher 24 Menschen vermisst. 214 Bewohner und Urlauber wurden Polizeiangaben nach gerettet, 40 von ihnen durch den Einsatz von Hubschraubern. Die Rettungsaktionen werden durch überschwemmte Straßen erschwert, die teilweise nicht befahrbar sind, darunter auch sechs Autobahnen. Mittlerweile sollen sich die Wetterbedingungen wieder etwas normalisiert haben, die Spuren sind jedoch noch deutlich sichtbar.