Geposted 20.06.2019

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Wir entnehmen 5 Gramm Kunststoff pro Woche, was dem Gewicht einer Kreditkarte entspricht.

Laut einem WWF Bericht absorbiert eine Person durchschnittlich zirka 5 Gramm Plastik pro Woche, was dem Gewicht einer Kreditkarte entspricht. Dies ist eine beunruhigende Nachricht, die viel über unsere Einstellung zur Umwelt aussagt.

 

 

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Am 11. Juni wurde eine Studie der University of Newcastle (Australien) veröffentlicht, die vom WWF publiziert wurde. Die Aufgabe ist eine Berechnung der Menge an Partikeln - die der Mensch jedes Jahr absorbiert - zu machen, um diese Daten in Gewicht zu verwandeln und die toxikologischen Risiken zu identifizieren, die sich daraus ergeben würden. Und die Ergebnisse sind ziemlich überraschend: Ein gewöhnlicher Mensch nimmt 2000 Mikro- und Kunststoffpartikel pro Woche zu sich, d.h. 5 Gramm pro Woche und 250 Gramm pro Jahr. Zumindest sagen das die Wissenschaftler, die eine riesige Forschungsreihe (50 insgesamt) zusammengestellt haben, um zu diesem bedauernswerten Ergebnis zu kommen.

Sobald diese Erklärung abgegeben wurde, geht es darum, die Gründe für diesen überraschenden und besorgniserregenden Konsum zu verstehen. Und die Elemente, die diesen Kunststoff in unserem Körper verursachen, finden sich einfach in unseren täglichen Handlungen wieder: wenn wir Wasser oder Bier trinken, wenn wir unsere Gerichte salzen und wenn wir zum Beispiel ein Meeresfrüchteteller essen. Die Frage, die wir uns alle stellen, lautet: "Wie sind diese Kunststoffpartikel in unsere Produkte gelangen? ". Die Antwort ist nicht schwer zu verstehen: Dieses Phänomen ist auf die ungeheure Menge an Objekten zurückzuführen, die jeden Tag lose in die Natur geworfen werden. So unterschiedlich sie auch sein mögen, zerfallen sie und werden zu Mikrokunststoffen, die sich absolut überall ausbreiten. Im Meer, an Land und sogar auf den Gipfeln der Berge.

 

 

©Richard Whitcombe/123RF

Angesichts dieser katastrophalen Situation zögert der WWF nicht, Alarm zu schlagen. Marco Lambertini, Generaldirektor des WWF International, hebt das Problem hervor und gibt Präzise Anweisungen: ?Während die Forschung die potenziellen negativen Auswirkungen von Kunststoffen auf die menschliche Gesundheit untersucht, ist klar, dass es sich um ein globales Problem handelt, das nur gelöst werden kann, wenn die Ursachen der Umweltverschmutzung angegangen werden: Wenn wir keine Kunststoffe in unserem Körper haben wollen, müssen wir die Millionen Tonnen stoppen, die jedes Jahr in der Natur Fallen". Er verlässt sich auf Regierungen, Unternehmen und Verbraucher auf der ganzen Welt, um zu versuchen, die Katastrophe zu minimieren: "Kunststoffe verschmutzen nicht nur unsere Flüsse und Ozeane, sie töten nicht nur das Meeresleben, sondern sie sind in uns allen. Warum nicht einen globalen Vertrag gegen die Meeresverschmutzung in Betracht ziehen?