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Huelva

  • Die Region Huelva und die Costa de la Luz an der Grenze zu Portugal ist eine weniger bekannte aber dennoch attraktive Alternative zur stark verbauten Küstengegend der Costa del Sol. Huelva, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, ist eine moderne Industrie- und Hafenstadt, die im Grunde keinen besonderen Charme aufweist. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen vor allem die Statue von Christoph Kolumbus, ein ...
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  • Diese riesige Statue des Entdeckers der Neuen Welt ist ein Geschenk der USA aus dem Jahre 1929.
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  • Der Huelva-Schinken ist durch die geschützte EU-Herkunftsbezeichnung geschützt.
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  • Jedes Jahr reisen Tausende Pilger mit dem Wohnwagen in die Stadt El Rocio, um der Erscheinung der Jungfrau vor Ort zu gedenken.
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  • Dieser feinkörnige goldene Sandstrand ist von Felsen umgeben.
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  • Vom Dorf Palos de la Frontera in der Gegend von Huelva brach Christoph Kolumbus zu seiner ersten Entdeckungsfahrt nach Amerika auf.
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  • Dieses religiöse Gebäude im Kolonialstil wurde aufgrund wiederholter Beschädigungen durch Erdbeben bereits mehrmals neu gebaut.
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Eine Reise in die Region Huelva und die Costa de la Luz an der Grenze zu Portugal ist zwar nicht sehr populär, jedoch eine attraktive Alternative zur stark verbauten Küstengegend der Costa del Sol. Huelva, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, ist eine moderne Industrie- und Hafenstadt, die im Grunde keinen besonderen Charme aufweist. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen vor allem die Statue von Christoph Kolumbus, ein großes Denkmal zu Ehren des "Entdeckers der Neuen Welt", ein Geschenk der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1929, sowie die schöne Stierkampfarena. Tipp: Ganz Clevere begeben sich auf einen Hügel hoch über der Stadt und verfolgen das Spektakel von dort in aller Ruhe und noch dazu kostenlos. Hinter der eindrucksvollen Statue von Kolumbus, die am Zusammenfluss der Flüsse Tinto und Odiel platziert wurde, ragen die Türme der Hafenraffinerie in die Höhe. Dennoch hat das Denkmal Symbolcharakter und ist gleichzeitig die am häufigsten fotografierte Sehenswürdigkeit der gesamten Stadt. Zu den interessantesten Kirchen zählt zweifelsohne die weiße Kapelle Santuario de Nuestra Senora de la Cinta, in der Christoph Kolumbus vor Antritt seiner ersten Reise ein Gebet gesprochen haben soll. Im Inneren der Kapelle wird die Geschichte auf einer mit Azulejos geschmückten Wand nacherzählt. Außerdem kann man am Kai "Caravelles" in La Rabida Nachbauten der Schiffe von Christoph Kolumbus bewundern. Die Stadtbesichtigung nimmt nicht mehr als einen Tag in Anspruch. Deshalb sollten Sie sich hier nicht allzu lange aufhalten und lieber in Richtung der wunderschönen, wilden Strände der Costa de la Luz mit ihren Moorgebieten, der Lagune und den Naturparks weiterfahren! In der Region sprießen immer mehr Resorthotels wie Pilze aus dem Boden. Mit der geplanten Eröffnung eines Flughafens in Huelva wird sich die Region wohl noch stärker weiterentwickeln.

Huelva: was kann man unternehmen?

Die Vogelwelt mit dem Fernglas von der Brücke El Rocio im Nationalpark Coto Donana beobachten. Es handelt sich um eines der schönsten Moorgebiete Europas, das zudem von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde.
Eine Wanderung durch die Kastanienwälder des Naturparks Sierra de Aracena y Picos de Aroche, auf den Spuren des berühmten iberischen Schinkens "Jamon de Pata Negra", unternehmen.
Badevergnügen an den Stränden der Costa de la Luz in den Badeorten Isla Canela und Isla Cristina.
Eine Partie Golf im Naturreservat und den Sumpfgebieten von El Rompido, einem ehemaligen Fischerdorf, das sich mittlerweile zu einem beliebten Touristenort entwickelt hat.
Ein Ausflug an die unweit gelegene portugiesische Algarve.

Die Statue von Christoph Kolumbus (Spirit of Exploration) in Huelva, das große Denkmal zu Ehren des "Entdeckers der Neuen Welt", das Santuario de Nuestra Senora de la Cinta in Huelva, die weiße Kapelle, wo Christoph Kolumbus vor seiner ersten Reise gebetet haben soll, die schöne Arena von Huelva, das Kai "Caravelles" von La Rabida, wo man die Nachbauten der Schiffe von Christoph Kolumbus bewundern kann.

  • Die Naturlandschaft, das Moorgebiet und die Lagune.
  • Die Nähe zu Sevilla.
  • Die großen, schönen und feinen Sandstrände.
  • Kein Flughafen in unmittelbarer Nähe.
  • Huelva ist aus kultureller Sicht nicht besonders interessant.

Huelva: was sollte man besichtigen?

Die Fauna und Flora

Die Landschaften

Erinnerung

In der Region gibt es keinen Flughafen. Die nächstgelegenen Flughäfen sind Faro in Portugal oder Sevilla.

Zu vermeiden

Natürlich ist es stimmungsvoll, andalusische Spezialitäten direkt am Strand in exotischem Rahmen zu genießen... Man sollte aber bedenken, dass die Strandrestaurants im Vergleich zu den kleinen Lokalen auf den Anhöhen der Stadt oft schlechtere Qualität zu höheren Preisen bieten. Zögern Sie nicht und suchen Sie nach einem Lokal in einer etwas abgelegenen Gasse.

Huelva: was sollte man essen?

Natürlich gibt es auch hier Tapas! Wie im ganzen Land zählen Tapas auch hier in Huelva zu den traditionellen Gerichten. Egal ob an der Bartheke, auf der Terrasse eines Cafes oder im Restaurant: Probieren Sie die unterschiedlichsten Speisen im Miniformat (Wurst, Käse, Garnelen, Oliven...) und trinken Sie dazu ein Glas Malaga, Jiora, Sangria oder schönes kühles Cerveza (Bier). Manzanilla ist ein spezielles Feria-Getränk, das süß und lecker schmeckt - und höchst hinterhältig wirkt! In der Region rund um Huelva gibt es den besten Schinken der Welt: den iberischen Schinken "Jamon de Pata Negra" ("Schwarzklauenschinken"), darunter insbesondere den Schinken von Jabugo. Einen wirklich hochwertigen Schinken erkennen Sie am Qualitätssiegel "Cinco Jotas" (5J) der Marke Sanchez Romero Carvajal. Die Preise sind recht hoch, denn hierbei handelt es sich auch wirklich um ein Luxusprodukt! Gazpacho gehört natürlich auch zu den andalusischen Spezialitäten. Diese kalt servierte Suppe enthält Öl und Knoblauch sowie ungekochte Tomaten, Gurken-, Zwiebel-, Tomaten-, Paprika- und Brotstücke. Sie wird mitunter auch mit Eiswürfeln im Glas serviert. Auch die heimischen Fruchtsorten sollten Sie sich nicht entgehen lassen: Granatäpfel, Kakis, Feigen, Erdbeeren und Orangen. Zum Frühstück wird selbstverständlich frisch gepresster Orangensaft gereicht - ein wahrer Genuss!

Huelva: welche Andenken sollte man mitnehmen?

In der Region rund um Huelva gibt es den besten Schinken der Welt: den iberischen Schinken "Jamon de Pata Negra" ("Schwarzklauenschinken"), darunter insbesondere den Schinken von Jabugo. Einen wirklich hochwertigen Schinken erkennen Sie am Qualitätssiegel "Cinco Jotas" (5J) der Marke Sanchez Romero Carvajal. Die Preise sind recht hoch, denn hierbei handelt es sich auch wirklich um ein Luxusprodukt!

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