Oviedo

  • Diese charmante Stadt wurde im Mittelalter, d. h. in der Mitte des 8. Jahrhunderts, gegründet. Allerdings verdankt sie ihren Namen der Anhöhe, über die einst der nördliche Teil der berühmten Vía Romana führte. Oviedo ist das politische und administrative Zentrum Asturiens, Mittelpunkt des Fürstentums und Bischofssitz, der einst von Mönchen gegründet wurde, die hier ein Kloster, den Sitz der Archidiözese ...
    © Isabel Fernandez Fernandez / 123RF
  • Diese Provinzhauptstadt zeichnet sich durch einen außergewöhnlichen geschichtlichen und architektonischen Reichtum aus.
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  • Diese Kathedrale ist das Symbol der spanischen Gotik. Der Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen und erst im 16. Jahrhundert vollendet.
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  • In der Kathedrale ist ein besonderer Schatz verborgen: die Camara Santa, UNESCO-Weltkulturerbe.
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  • Dieses Bauwerk von Oviedo präsentiert eine erstaunlich moderne Architektur.
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  • Dieses Zentrum wurde vom Architekten Santiago Calatrava entworfen und 2011 eröffnet.
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Diese charmante Stadt wurde im Mittelalter, d. h. in der Mitte des 8. Jahrhunderts, gegründet. Allerdings verdankt sie ihren Namen der Anhöhe, über die einst der nördliche Teil der berühmten Vía Romana führte. Oviedo ist das politische und administrative Zentrum Asturiens, Mittelpunkt des Fürstentums und Bischofssitz, der einst von Mönchen gegründet wurde, die hier ein Kloster, den Sitz der Archidiözese der Provinz, erbauen ließen. In der Altstadt können Sie das reiche Kulturerbe aus der Zeit, in der Oviedo als florierende Hauptstadt des Königreichs Asturien bekannt war, bewundern: Kirchen, symbolträchtige Bauwerke, Infrastrukturen (Brücken, Aquädukte...), Monumente usw. Die erste, bekannte Straße nach Santiago begann in dieser Stadt (Ende des ersten Jahrtausends unseres Zeitalters), da die weiter südlich gelegenen, zum Grab des Apostels führenden Wege aufgrund von Plünderungen und arabischen Einfällen zu gefährlich geworden waren. Diese Tatsache sowie die vor allem in der Kirche von San Salvador aufbewahrten Reliquien führten zu dem Sprichwort "Quien va a Santiago y no a San Salvador, visita al siervo y se olvida del Señor" ("Derjenige, der nach Santiago und nicht nach San Salvador geht, besucht den Diener und nicht den Herrn"). Die Bewohner von Oviedo, die auch als Carbayones (von Carballo, einem hundertjährigen Baum, nach dem auch ein typischer, asturischer Kuchen, der "Carbayón", benannt wurde, abgeleitet) bezeichnet werden, erweisen der innerhalb des Fürstentum sehr wichtigen Minenarbeit eine ehrenvolle Hommage. Es ist schier unmöglich, alle Sehenswürdigkeiten der Stadt aufzuführen. Hierzu zählen u. a. die Kirche Santa María de Naranco, die Heilige Kammer (die sich in der eindrucksvollen Kathedrale befindet) oder auch der einzigartige, aus der vorrömischen Zeit stammende Brunnen Foncalada. Die Beziehung der Stadt zu ihren Einwohnern und den alten Stadtvierteln ist von größter Wichtigkeit: In Oviedo werden Sie zu einer regelrechten Zeitreise in die Antike eingeladen, die bereits zahlreiche Künstler und Schriftsteller wie zum Beispiel Leopoldo Alas (auch als "Clarín" bekannt) genannt, der diese Stadt als Schauplatz für sein Buch "La Regenta" (dt. Die Präsidentin) erkoren hatte, begeisterte. Um den Tag angenehm ausklingen zu lassen, bietet sich der Besuch einer der zahlreichen Mostschenken an.

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