Pai

  • Von Chiang Mai aus erreicht man das Dorf Pai im Gebiet von Mae Hong Son, das fast an der birmanischen Grenze liegt, auf einer gewundenen Bergstraße mit 272 Kurven. Rechnen Sie mit mindestens drei Stunden Fahrt und seien Sie achtsam, dass Ihnen dabei nicht schlecht wird. Doch das Ziel ist die Anstrengung wert: Hier gibt es keine große Stadt, sondern nur eine Kreuzung mit vier kleinen Straßen, einen ...
    © Martin Bobrovsky / age fotostock
  • Der Markt von Pai findet entlang der Hauptstraße des Dorfes statt.
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Von Chiang Mai aus erreicht man das Dorf Pai im Gebiet von Mae Hong Son, das fast an der birmanischen Grenze liegt, auf einer gewundenen Bergstraße mit 272 Kurven. Rechnen Sie mit mindestens drei Stunden Fahrt und seien Sie achtsam, dass Ihnen dabei nicht schlecht wird. Doch das Ziel ist die Anstrengung wert: Hier gibt es keine große Stadt, sondern nur eine Kreuzung mit vier kleinen Straßen, einen Nachtmarkt, der bis 21.00 Uhr dauert, die Bergkette im Hintergrund und eine geruhsame Atmosphäre, die nach dem Besuch der großen touristischen Sehenswürdigkeiten fast etwas ungewohnt anmutet.

Pai ist ein friedlicher Ort, der vor allem von Rucksacktouristen aus Australien, den USA und Großbritannien besucht wird, die hier nach einer Trekkingtour durch das Umland einen Halt einlegen. Der Urwald und die Berglandschaft liegen in unmittelbarer Nähe.

Pai: was kann man unternehmen?

Der gleichnamige Fluss Pai führt durch die Ortschaft und fließt weiter bis nach Burma. Pai befindet sich zudem in unmittelbarer Nähe zu den Dörfern verschiedener, nördlicher Volksgruppen. Tipp: Wenn Sie Zeit haben, sollten Sie die Umgebung bis nach Soppong erkunden.

Abgesehen von einem typisch birmanischen Tempel hat Pai keine besonderen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Was angesichts der Größe dieser Ortschaft eigentlich auch nicht überrascht.

Der wahre Charme von Pai beruht auf der natürlichen Umgebung dieses Ortes: Wald und Gebirge eignen sich für einfache Spaziergänge oder richtige Trekkingausflüge, auf denen man den Volksstämmen des Nordens begegnen kann.

  • Die ruhige Lage
  • Die in der Umgebung möglichen Trekkingtouren
  • Idealer Ausgangspunkt, um die Stämme des Nordens zu entdecken

Erinnerung

Das Abendprogramm der kleinen und ruhigen Ortschaft Pai erweist sich anders als in Chiang Mai oder in Chiang Rai als eher ruhig: Zudem handelt es sich bei dem "Nachtmarkt" eigentlich eher um einen "Markt kurz nach Einbruch der Dämmerung". Dieser Markt endet spätestens um 21.00 Uhr. Tipp: Besuchen Sie diesen Markt besser bereits vor 20.00 Uhr.

Zu vermeiden

Hinweis: In ganz Thailand gilt es als unhöflich, wenn man sich in der Öffentlichkeit aufregt oder zu laut spricht.

Pai: was sollte man essen?

Genauso wie in den restlichen Teilen der nördlichen Region des Landes wartet die Ortschaft Pai unweit der Grenze zu Burma mit kulinarischen Spezialitäten auf, die sich von der typischen Gastronomie im Süden des Landes deutlich unterscheiden. Die touristischen Restaurants bieten in der Regel eine eher stereotype Menüauswahl ohne regionale Spezialitäten, die von den westlichen Touristen eigentlich eher geschätzt werden würden. Hinweis: Normalerweise beraten die Kellner die Gäste der Restaurants sehr gut.

Pai: welche Andenken sollte man mitnehmen?

Sie können in den Ortschaften, die sich inmitten der Gebiete der nördlichen Stämme befinden, die kunsthandwerklichen Produkte der verschiedenen Volksgruppen erwerben.

Auf dem Nachtmarkt von Pai, der bereits gegen 21.00 Uhr seine Tore schließt, können Sie Kunsthandwerk der nördlichen Stämme oder auch "westlichere" Produkte erwerben, die speziell für die zahlreichen Rucksacktouristen vor Ort angeboten werden: bunte T-Shirts, Umhängetaschen, Rucksäcke usw.

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