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Turkmenistan
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© Lola Aykutoglu / 123RF
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Sehenswürdigkeiten Turkmenistan

Die Künste und die Kultur

Die Geschichte von Turkmenistan umfasst mehrere Jahrtausende, und Grabungen haben 5.000 Jahre alte archäologische Überreste zutage gebracht. Mehrere dieser Stätten gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe, u.a. die archäologische Stätte Kounia-Ourguentch, der historische und kulturelle Park "Altes Merv" sowie die parthischen Festungen von Nisa.

Wie auch zahlreiche Länder Zentralasiens ist die turkmenische Kultur eine Mischung der unterschiedlichsten Einflüsse. Die Bevölkerung war zuerst ein Nomadenvolk und stark von den Traditionen der ogusischen und türkischen Volksgruppen durchdrungen, die man in den Bereichen Literatur und Musik sowie der Folklore des Landes wiederfindet.

Im 13. Jahrhundert erreichten der Islam und die arabische Schrift die turkmenische Kultur, aber die Dichter und Schriftsteller verfassten ihre Texte weiterhin auf Tschagatay, einer dem Persischen verwandten Sprache. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts und vor allem zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlangte die turkmenische Sprache einen vorherrschenden Status vor allem in der Poesie sowie in sozial-politischen Satiren.

Die Musik spielt in der Landeskultur ebenfalls eine vorrangige Rolle. Es handelte sich ursprünglich um eine Schäfermusik, die einen zutiefst ländlichen Charakter hat und von Nomadensängern gespielt wird. Die turkmenische Musik hat ebenfalls eine therapeutische Funktion. In der Tat findet man, so wie in den Musiktraditionen von Kirgisistan und Kazachstan, eine Mischung aus Heiler und Minnesänger, der zum Teil ein einfacher Sänger und manchmal ein echter Schamane ist.

Die Monumente

Turkmenistan ist ein weltweit einzigartiges Zentrum architektonischer Meisterwerke. Das Land ist von zahlreichen Mausoleen, die über den Gräbern wichtiger Persönlichkeiten errichtet wurden (das schönste ist mit Sicherheit jenes des Sultan Sandzhar in Merv), und wundervollen Moscheen übersät.

Viele Städte gehen auf das Mittelalter zurück und sind über Jahrhunderte quasi unverändert geblieben, wie z.B. Parau, Darganata, Abiverd, Chaksenet und Devkesengala.

Eine besondere Sehenswürdigkeit von Turkmenistan ist die Höhlenstadt Ekedechik. Ekedechik wurde im Mittelalter errichtet, der Standort diente den Menschen jedoch bereits seit 100 v. Chr. als Siedlungsstätte. Heute besitzt die Stadt den Status "Staatliches Naturreservat für Geschichte und Architektur".

Die archäologischen Stätten Nisa und Anau sind ebenfalls wichtige Etappen für Fans antiker baulicher Überreste oder wenn man einfach nur neugierig ist und etwas mehr über die Vergangenheit des Landes wissen möchte.