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Bosnien-Herzegowina
Bosnien-Herzegowina
© Paul Prescott / 123RF
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Sehenswürdigkeiten Bosnien-Herzegowina

Die Städte

Auch wenn einige Städte noch die Spuren vergangener Kriegswirren tragen, so besitzen alle Städte von Bosnien-Herzegowina ihren ganz eigenen Charme. Da man bei der Ankunft im Land in Sarajewo landet, sollte man diese Stadt gleichzeitig besichtigen. Aber Mostar ist ebenfalls äußerst sehenswert, vor allem aufgrund der islamischen Kultur.

Die Fauna und Flora

In Bosnien-Herzegowina leben in etwa dieselben Tierarten wie in Deutschland, aber auch einige kontinentale Gattungen sowie Tiere, die innerhalb Osteuropas vom Aussterben bedroht sind. Im Gebirge kann man Gämsen, Wildschafen, Luchsen, Hornvipern und Wölfen begegnen. Letztere vermehren sich übrigens, ohne dass sich die Bauern bisher besonders beschwert hätten. Landesweit sind auch ungefähr 5.000 Braun- und Graubären verzeichnet.

Das Landschaftsrelief von Bosnien-Herzegowina besteht vorwiegend aus Bergen und Wäldern, wobei letztere vor allem aus sommergrünen Laubbäumen wie Buche und Eiche (in den Tiefebenen) sowie Ahorn, Linde und Esche bestehen. Ab 1.700 Höhenmeter wachsen nur mehr Nadelbäume wie Kiefern und Tannen. Bei den Blumen gibt es wunderschöne Sorten wie die bosnische Iris, die Alpenrose und andere Gebirgsblüten.

Die Künste und die Kultur

Die Kultur von Bosnien-Herzegowina hat sich durch die Geschichte am Einfluss verschiedener Völker bereichert, die sich innerhalb dieses Gebiets niedergelassen haben. Der künstlerische und architektonische Reichtum ist unermesslich und zeugt von der prestigereichen Vergangenheit dieses Landes, in dem sich Kunst und Kultur in hohem Maße entfalten konnten. Sarajewo war lange Zeit die Hauptstadt des künstlerischen und intellektuellen Schaffens innerhalb der Balkanregion.

Die Eroberung durch die Römer und Byzantiner, die Besetzung durch die Ungarn, die Osmanen und das österreichisch-ungarische Reich haben die einzigartige kulturelle Identität von Bosnien-Herzegowina geformt, die künstlerische Aktivität beeinflusst und die unterschiedlichsten Berufungen begründet.

Auch die diversen religiösen Richtungen haben zur Entfaltung der Künste beigetragen. In dieser Hinsicht entstanden die ersten Schriften und Malereien in den orthodoxen und katholischen Kirchen, in Moscheen und Synagogen. Das Land wurde vom Jugoslawien-Krieg (1992-1995) stark erschüttert und verlor im Zuge der Kriegsunruhen mehr als ein Drittel seiner historischen Denkmäler. Dies gilt auch für die Nationalbibliothek von Sarajevo, oder die berühmte Moschee in Foca (15. Jahrhundert), die zu den schönsten des Landes gehört.

Dank der Unterstützung durch die UNESCO konnten viele dieser Baudenkmäler, wie z.B. die Brücke von Mostar (16. Jahrhundert), in ein Schutzregister eingetragen und gerettet werden.

Die Monumente

Bosnien-Herzegowina besitzt infolge seiner bewegten Geschichte und der unterschiedlichen kulturellen Einflüsse ein bedeutendes architektonisches und archäologisches Kulturerbe, das jedoch im Laufe des Jugoslawienkrieges von 1992 bis 1995 schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Allerdings konnten mehrere Monumente gerettet oder wahrheitsgetreu restauriert werden, vor allem dank der diesbezüglichen Initiativen seitens der UNESCO. Das gilt z.B. für die Brücke von Mostar. Sie wurde im 16. Jahrhundert errichtet und nach dem Krieg wiederaufgebaut. Heute gehört diese Brücke ebenso wie die Altstadt von Mostar zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Travnik liegt im Herzen von Bosnien-Herzegowina und ist eine der interessantesten Städte des Landes sowie eines der historischen Zentren zu Zeiten des osmanischen Reichs. In dieser Stadt lebte auch der berühmte Schriftsteller Ivo Andric (Literaturnobelpreis 1961).

Die Burg Srebrenica ist eine kleine aber eindrucksvolle Festung, die alle Liebhaber von Wehrbauten begeistern wird. Dieser Festungsbau ragt auf der Spitze eines steilen Gebirges im Norden Bosniens empor und ist ein wichtiger Zeitzeuge der bosnischen Geschichte.

Eine der geheimnisvollsten Stätten von Bosnien-Herzegowina ist mit Sicherheit die "bosnische Pyramide der Sonne". Dieser Hügel hat eine eigenartige geometrische Form und ist der Gegenstand zahlreicher Theorien, seit der bosnische Hobbyarchäologe Semir Osmanagic 2005 die Pyramidenform des Hügels kommentiert hatte.