Patagonien: Poetische Landschaft von spektakulären Gletschern und einzigartigen Marmorhöhlen
Geposted 29.08.2018 Bearbeitet am 31.08.2018

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Eine Rundreise durch Patagonien steht ganz oben auf der Liste vieler echten Wanderer. Über mehr als eine Million Quadratkilometer erstreckt sich die Region Patagonien. Heute machen wir eine Reise im südlichen Teil Argentiniens, den man nicht verpassen sollte.

Die spektakuläre Landschaft von Patagonien

Die spektakuläre Landschaft von Patagonien
© jaysi/123RF

Das mystische Patagonien erstreckt sich im Süden Chiles und Argentiniens. Die Religion wird im Westen von Seen, Wäldern, Gletschern und Bergen geprägt, im Süden von den Ozeanen und ihren Winden umarmt und im Osten von der unendlich scheinenden Wüste beherrscht. Also, kein Wunder, dass man auf seinem Territorium faszinierende Naturwunder der Erde entdecken kann. Wir stellen Ihnen die einzigartige Landschaft des südlichen Argentiniens vor.

Auch der Name der Region ruft Bilder von neonblauen Gletschern, Wasserhöhlen und Granitgipfeln, der vermutlich von dem spanischen Wort "patas grandes" (große Füße) kommt. Die argentinische Teil Patagoniens erstreckt sich auf einer Fläche von 765.720 km². Die Region besteht aus den vier Provinzen Neuquén, Chubut, Río Negro und Santa Cruz.

Die majestätischen Cuernos del Paine (Hörner von Paine) sind das Wahrzeichen des Torres-del-Paine Nationalpark. Der Naturpark, der noch den Name "Türme des blauen Himmels" trägt, wurde 1959 gegründet und zum Biosphärenreservat der UNESCO erklärt. Zwischen den Anden und den Steppen Patagoniens gelegen, ist er eine faszinierende Aufeinanderfolge von Seen mit kristallklarem Wasser, Wasserfällen,Gebirgen und nadelartigen Granitbergen, der jährlich 100.000 Besucher zur Entdeckung und zur Wanderung einlädt. Die faszinierenden Bergmassiven werden sich als tektonische Verschiebungen gebildet, als die Plateaus emporhoben und uralte Gletscher das Gelände abschleiften, bis nur noch fester Granit übrigblieb.

Der Perito Moreno schiebt sich zwischen den Bergen herunter

Der Perito Moreno schiebt sich zwischen den Bergen herunter
© saffiresblue/123RF

Die Bergen und die Schneelandschaften in der argentinischen Seite von dem Naturpark sind traumhaft. Der im Los Glaciares National Park gelegene Perito Moreno Gletscher bringt Touristen aus aller Welt mit seiner Höhe und seiner Fläche zum Staunen. Seine Größe, sowie sein Funkeln und sein Glitzern sind einmalig. Der Schneegletscher erreicht eine Höhe von 60 Metern und ist 313 Quadratkilometer lang. Die Gäste des Naturparks können ihn von speziellen Aussichtsplattformen bewundern. Einige davon sind mit einem spektakulären Gletscherbruch belohnt, bei dem ein großes Stück Eis dramatisch in den Lago Argentino stürzt.

Wer im Süden Chiles unterwegs ist, könnte einen Ausflug zu den Marble Caves von Puerto Tranquilo machen. Die einzigartigen Marmorhöhlen befinden sich am Lago Carrera an der Grenze beider Länder. Hier schimmert das Wasser türkis und bietet ein atemberaubendes Bild. Die von weißen Marmor Wände der Höhlen nehmen einzigartige Formen und Farben an. Das spektakuläre Phänomen beweist wieder die größe Pracht der Natur.