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Entdecken Sie diese bezaubernden, natürlich gewachsenen Tunnel
Geposted 18.11.2019

NeuigkeitenJapan

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Zu den schönsten Schätzen der Natur gehören definitiv Alleen und natürlich entstandene Tunnel. Diese Durchgänge sind das Abbild einer unvorhersehbaren und kraftvollen Vegetation. Die natürlichen Konstruktionen, welche aus Blumen, Bäumen und Pflanzen bestehen, machen die Besonderheit eines Landes oder einer Stadt aus. Reisen Sie mithilfe dieses Artikels zu acht Orten, an denen wahre Naturerlebnisse zu entdecken sind.

Am Rande einer Straße oder inmitten eines Waldes stellen natürliche Tunnel das Ergebnis einer kuriosen sowie außergewöhnlichen Entwicklung der Natur dar. Die verdrehten und verschlungenen Äste bilden im Laufe der Zeit einen natürlichen Durchgang mit einer üppigen Dekoration.

Unter den bekanntesten Alleen der Welt ist etwa der Tunnel der Liebe in Klewan in der Ukraine zu nennen. In dieser idyllischen Umgebung treffen sich häufig Verliebte aus der ganzen Welt. Eine große Anzahl natürlicher Durchgänge befindet sich außerdem in Japan, genauer gesagt in Tokio. Im Land der aufgehenden Sonne nimmt die Flora bei der Bevölkerung einen hohen Stellenwert ein. So wird im Herbst die Blütenpracht vieler Bäume und die Laubfärbung zelebriert.

Ginkgo-Allee, Tokio

Ginkgo-Allee, Tokio
© Tawatchai Prakobkit/123RF

In den Außengärten des Meiji-Shinto-Schreins existiert eine beeindruckende Allee bestehend aus Ginkgos. Diese Baumart wird in Japan aufgrund ihrer immensen Lebensdauer und Widerstandsfähigkeit verehrt. Des Weiteren gilt der Ginkgo-Baum im Land als ein Symbol der Hoffnung. Deshalb kommen jedes Jahr im November viele Besucher zu diesem Durchgang, in dem die Blätter gegen Ende des Monats einen goldenen Farbton annehmen.

Dark Hedges, Nordirland

Dark Hedges, Nordirland
© Shawn Williams/123rf

Fans der amerikanischen Serie "Game of Thrones" werden diesen atemberaubenden Ort sicherlich wiedererkennen, da er in der ersten Episode der zweiten Staffel gezeigt wurde. Diese Allee, die sich in Nordirland befindet, besteht aus Buchen, von denen die ersten bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. Der dunkle und mysteriöse Durchgang wurde erschaffen, um Besucher, die sich auf der Zufahrtsstraße dem Gracehill House nähern, zu beeindrucken. Dark Hedge stellt heute einen der am meisten fotografierten Orte in Nordirland dar.

Boone Hall, South Carolina

Boone Hall, South Carolina
© meinzahn/123RF

Am Fuße des Mount Pleasant, in der Nähe von Charleston, befindet sich diese Allee, welche direkt zur Boone Hall Plantage führt. Die Durchfahrt wird von imposanten Steineichen mit hängenden Blättern begrenzt, welche bereits im Jahr 1743 gepflanzt wurden. Da die Plantage heute besichtigt werden kann, ist es durch Führungen in den Gebäuden und einer Rundfahrt über die Plantage möglich, etwas über die Geschichte dieses Ortes und der Sklaverei sowie auch über die Landwirtschaft zu erfahren.

Jacaranda-Allee, Johannesburg

Jacaranda-Allee, Johannesburg
© Andre van der Veen/123rf

Von September bis November strömen Besucher aus der ganzen Welt nach Johannesburg, um das Naturschauspiel der Jacarandas zu erleben. Wenn in Südafrika der Frühling beginnt, ist die violett-blaue Blütenpracht in der ganzen Stadt zu bestaunen. Ursprünglich waren die Bäume nicht in Afrika beheimatet, sondern wurden im 19. Jahrhundert aus Südamerika und Australien eingeführt. Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehört der auf dem Bild dargestellte Jacarandas Walk, ein beeindruckender Pflanzentunnel.

Der Bambuswald von Arashiyama, Kyoto

Der Bambuswald von Arashiyama, Kyoto
© Noppakun Wiropart/123RF

Im Westen von Kypto erstreckt sich in der Stadt Arashiyama eine imposante Bambus-Allee mit einer Höhe von über hundert Metern. Im Herzen dieser Grünanlage klingt das Geräusch des Windes, das Rauschen und Knarren der hohlen Bambusstäbe, wie eine sanfte Melodie. Dieser Klang wurde von der japanischen Regierung als einer der 100 Naturgeräusche, die geschützt werden müssen erklärt. Die fabelhafte Kulisse wird in vielen lokalen Filmen und Werbespots verwendet.

Der Yeojwacheon -Tunnel, Changwon

Der Yeojwacheon -Tunnel, Changwon
© Surasak Saneha/123RF

Etwa zu Beginn des Monats April erstrahlt die südkoreanische Stadt Changwon durch die prächtigen Kirschblütenbäume in einem rosa Ton. Deshalb wird zu dieser Zeit auch mit dem Marinehafenfestival Jinhae der Frühling begrüßt und über eine Millionen Touristen kommen jedes Jahr für dieses Spektakel in die Gegend. Besonders beliebt ist der Fluss Yeojwacheon, an dessen Promenaden die rosa Zweige einen natürlichen Tunnel über dem Flusslauf bilden. Durch die blütenbedeckten Straßen findet sich so gut wie an jeder Ecke ein hübsches Fotomotiv!

Der Tunnel der Liebe, Klewan

Der Tunnel der Liebe, Klewan
© Ihar Bublikau/123rf

Etwas außerhalb der ukrainischen Stadt Klevan gelegen hat die vier Kilometer lange Bahnstrecke Klewan-Orschiw die umliegenden Bäume in einen bezaubernden natürlichen Tunnel verwandelt. Dreimal am Tag fährt hier ein Zug entlang, um ausschließlich Güter zu transportieren. Ansonsten bietet sich der Weg perfekt für einen Spaziergang in der Natur unter den grün leuchtenden Zweigen an. Eine Legende besagt, dass die Wünsche von Liebespaaren, die die Allee besuchen, in Erfüllung gehen. Gleich ob Fiktion oder Realität, der Tunnel der Liebe bleibt auf jeden Fall einer der schönsten Beweise für die Kraft der Natur.

Der Wisteria-Tunnel, Kitakyushu

Der Wisteria-Tunnel, Kitakyushu
© Joshua Hawley/123RF

Fünf Stunden mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Tokio entfernt befindet sich der Kawachi Fuji Garden. Die Hauptattraktion der Parkanlage stellen die beiden Wisteria-Tunnel mit jeweils einer Länge von 80 sowie 220 Metern dar. Der Garten selbst beherbergt insgesamt über 150 Blauregen-Pflanzen verschiedener Arten, deren Blütezeit von Ende April bis Mitte Mai ist. Diese in Fernost und Nordamerika heimische Pflanze präsentiert sich nicht nur in prächtige Farben, sondern bietet auch ein besonderes Duftspektakel, von dem die Besucher immer wieder erstaunt sind.