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Nordkorea

Dieses Land unterscheidet sich von seinem südlichen Nachbarn ausschließlich durch sein politisches Regime, das sich Diktatur des Proletariats nennt. Tourismus wird kaum gefördert, aber man hindert westliche Reisende auch nicht daran zu kommen. Solange man zu einer Gruppe gehört, verläuft alles bestens. Wenn nicht, wiehert der Amtsschimmel. Studenten der Politikwissenschaften und neugierige ?Nostalgiker? der großen Zeit des Kommunismus stehen in den Startlöchern um an kommenden Reisen nach Nordkorea teilnehmen zu können, die von einem auf das Reiseziel spezialisierten Veranstalter organisiert wird. Um Korea zu entdecken, ziehen es die Anderen zunächst vor den südlichen Nachbarn zu besuchen.

Tipps der Redaktion

Dickschädel und Einzelgänger seien gewarnt, Individualreisen sind nicht gestattet. Aufenthalte dauern von 2 bis 40 Tagen und werden rigoros überwacht. Sie müssen den Anweisungen Ihres Führers Folge leisten und dürfen nicht von den vorgegebenen Wegen abweichen. Laut internationaler Organisationen ist die Bevölkerung von Hunger bedroht und genießt keinerlei Freiheit.

Pluspunkte

  • +Besonders verführerisch für die Reisenden sind die bedeutenden Naturschätze und schönen Landschaften.
  • +Öffnung des Landes für den Tourismus.

Minuspunkte

  • -Fünfzig Jahre autoritärer Nationalismus haben dieses Land völlig von der Umwelt abgeschnitten.
  • -Kein Individualtourismus: ausschließlich Gruppenreisen sind möglich und werden unter den Blicken aufmerksamer Führer durchgeführt.
  • -Häufige kommt es zu politischen Spannungen mit Südkorea.

Küche

Die lokale Küche basiert auf gekochtem Reis. Die gängigsten Speisen sind Kuchen, Brei, Kekse, Gelee, jeweils gemischt mit anderen Zutaten. Reiskuchen kann auf 50 verschiedene Arten zubereitet werden. Beilagen sind zum Beispiel Suppe (tang), Ragout (jjigae) und Kimtchi, eine Art scharfer, fermentierter Salat aus Kohl, Rüben und Knoblauch. Backwaren und Süßspeisen bestehen aus Getreide und Nussmischungen, Soja, Pinienkerne, Erdnüsse, etc. Die kalten Fadennudeln von Pjöngjang, eine lokale Spezialität, bestehen aus koreanischem Buchweizenmehl und Kartoffelstärke und werden mit einer erfrischenden Suppe aus Fasan, Huhn und Hackfleisch serviert. Eine weitere Spezialität: Shinseollo, eine Art Eintopf aus über 30 Zutaten.

Souvenirs und Handwerk

Souvenirs können im Mandousai-Zentrum für künstlerisches Schaffen oder in der Schmuckfabrik von Daiseung erstanden werden. In Pjöngjang gibt es auch ein Institut für Stickerei. Die bekanntesten Mitbringsel sind Bilder, die berühmte Keramik von Kaesong, Stickereien und Muscheln. Während der Woche sind die Geschäfte von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.