Praktische Informationen USA

Sprache
Angloamerikanisch ist immer noch am häufigsten verbreitet, jedoch macht sich jetzt auch Spanisch als Landessprache breit.

Formalitäten
Aktueller Hinweis: Ab Januar 2009 müssen Bürger aus Staaten ohne Visumspflicht (dazu zählt auch Deutschland) mindestens 72 Stunden vor ihrer Abreise eine Reisegenehmigung im Internet einholen. Dies kann auch über das Reisebüro erfolgen. Sie erhalten dann eine elektronische Genehmigung, die Sie zum Einschecken im Flieger oder Schiff benötigen. Diese Genehmigung ist für eine Dauer von zwei Jahren oder bis zum Ablauf Ihres Reisepasses gültig. Das System ist bereits ab August verfügbar, aber erst ab Januar verpflichtend.Diese neue Maßnahme, eine der Vorschläge der Kommission zum 11. September, soll potenziellen Terroristen aus Ländern wie Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Belgien, Portugal, Spanien, Singapur, Neuseeland, Japan und Australien die Einreise in die Vereinigten Staaten erschweren. In diesem Zusammenhang werden auch am New Yorker Flughafen JFK am Zoll ab sofort zehn digitale Fingerabdrücke verlangt. Gleiches gilt für die Flughäfen von Washington, Atlanta, Bosten, Chicago, Houston, San Francisco, Miami, Orlando und Detroit.
Gut zu wissen
Wenn Sie nur einen vorläufigen Pass (grünes Model) haben, müssen Sie ein Visum beantragen, da diese Pässe nicht maschinenlesbar und damit laut der amerikanischen Bestimmungen nicht sicher sind. Sie können den Pass aber noch bis zu seinem Ablaufdatum nutzen. Ein Touristenvisum kostet Sie 80 Euro.
Die Vereinigten Staaten verlangen unabhängig vom Alter des Reisenden einen eigenen Reisepass. Babys (auch wenn sie erst einige Monate alt sind) und Kinder brauchen daher einen eigenen Pass wie Erwachsene (oder ein individuelles Visum, wenn das Kind im Pass eines Elternteils mit Visum eingetragen ist). Den Reisepass für Kinder erhalten Sie im Einwohnermeldeamt Ihres Wohnortes. Er ist bis zu 6 Jahre, aber maximal bis zum vollendeten 12. Lebensjahr gültig und kostet 13 ?.
Seit dem 26. Oktober 2005:
Kinderreisepässe werden zur visumfreien Einreise nur dann anerkannt, wenn sie vor dem 26.10.2006 ausgestellt und ab diesem Datum nicht verlängert wurden und ein Foto enthalten.
- Wenn Sie einen biometrischen Pass haben, benötigen Sie kein Visum.
Achtung: Seit dem
30. September 2004 sind die
Abnahme digitaler Fingerabdrücke und
numerische Passfotos für alle Ausländer Pflicht, auch für Reisende aus Ländern, die von der Visumspflicht befreit sind (darunter Deutschland).
Weitere Informationen zu Einreiseformalitäten für die Vereinigten Staaten finden Sie auf der Seite.
oder auf der Seite des Ministeriums für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten (www.dhs.gov/us-visit). Weitere Informationen können Sie ebenfalls auf der Website Visit USA Germany finden (http://www.vusa-germany.de/).
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Zur Beantragung eines Visums:
Schauen Sie zuerst auf die Internetseite der Botschaft, oder wenden Sie sich an die telefonische Auskunft unter: 11880 (kostenpflichtiger Service). Wenn Sie dort keine Antwort auf eine Ihrer Fragen finden können, oder wenn Sie einen persönlichen Termin benötigen, können Sie sich unter 0900 1-850055 (EUR 1.86/Min aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise aus Mobilfunknetzen möglich) an einen Berater der Botschaft wenden. Ggf. müssen Sie einen Termin vereinbaren. Planen Sie einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen für einen Termin ein.
Beachten Sie, dass Visaanträge per Post außer für Kinder unter 13 Jahren und Personen über 80 Jahren nicht mehr möglich sind. Antragsteller mit Wohnsitz in Deutschland müssen ihren Antrag bei der Konsularabteilung in Berlin, Frankfurt oder München stellen.

Religion
Der Protestantismus ist in den Vereinigten Staaten am meisten vertreten, jedoch verstärkt sich die Anzahl der katholischen Gläubigen ungemein durch die starke Präsenz der Lateinamerikaner. Die jüdische, buddhistische und muslimische Religion sind ebenso vertreten sowie eine Hand voll nicht ernst zu nehmender Sekten und Kulte, die aus der Lebensart ?new age? inspiriert sind.

Geld
Landeswährung ist der amerikanische Dollar (USD), dessen Kurs starken Schwankungen unterliegen kann (Sie sollten kleine Scheine vorziehen). Ein Dollar sind 100 Cent. Es gibt zahlreiche Wechselstuben, aber an den Flughäfen sind die Wechselkurse höher als in der Stadt. Reiseschecks können ohne Probleme eingelöst werden. In allen großen Städten gibt es zahlreiche Geldautomaten (?24 Hours Banking?), an denen Sie mit jeder internationalen Kreditkarte Geld abheben können. Die Zahlung mit Kreditkarte ist häufig, Schecks werden selten verwendet. Die Banken haben Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, am Samstag von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet.

Verkehrsmittel
Mit Ausnahme von San Francisco, wo man sich am besten zu Fuß fortbewegt, ist das Auto König der Transportmittel und das Trauminstrument schlechthin, um Kalifornien besser kennen lernen zu können. Alle großen Mietwagengesellschaften sind vertreten und bieten relativ vernünftige Preise. Mindestalter: 21 Jahre mit nationalem und internationalem Führerschein. Bitte schließen Sie eine gute Versicherung ab. Achtung auf die Geschwindigkeitsbeschränkung (in der Regel 55 Miles/Std.bis zu 75 Miles/Std. auf einigen Autobahnen), denn die Polizei beliebt hier nicht zu scherzen. Sollten Sie es eilig haben, dann benutzen Sie doch die Binnenflüge, die schneller als der Bus und relativ preiswert sind.

Gesundheit
Es gibt keine Pflichtimpfungen, aber aufgrund der sehr hohen Behandlungskosten in den USA wird für den Fall von Krankheiten oder Unfällen eine sehr gute Krankenversicherung empfohlen (Behandlung und Reiserücktransport).

Strom
Der Standard in den USA sind 110 V, 60 Hz. Die Steckdosen haben 2 oder 3 flache Kontakte, sind also für deutsche Elektrogeräte ungeeignet. Ein Adapter ist notwendig.

Besucher

Steuern
Die Preise in Geschäften verstehen sich immer ohne Steuern. Sie müssen also eine staatliche Steuer in Höhe von 7,75 % hinzurechnen. In Hotels können in einigen Städten auch lokale Steuern hinzukommen, wodurch sich insgesamt 11 bis 14 % Steuern ergeben. Die Preise für Dienstleistungen (Restaurants, Taxen) verstehen sich immer ohne Trinkgeld: Es ist üblich, ein Trinkgeld in Höhe von 15 % zu geben. Wenn Sie mit Kreditkarte zahlen, müssen Sie die Summe für das Trinkgeld selbst addieren und die Endsumme berechnen, bevor Sie unterschreiben.
In den USA ist der Brauch, Trinkgeld zu geben, sehr wichtig. Sie müssen aber nicht so großzügig sein wie ein Amerikaner, der einer Kellnerin in einem Restaurant in einer Kleinstadt von Kansas (im Zentrum der Vereinigten Staaten) ein Trinkgeld in Höhe von 8 000 Euro gab. Der Kunde, ein Stammgast des Restaurants in Hutchinson, den sie bereits zuvor bedient hatte, hatte eine Vorspeise, eine Hauptspeise und zwei Bier für insgesamt 19,50 Euro bestellt. Unter dem Schock eines solchen Trinkgelds vertraute die Kellnerin dem Sender CBS an, dass Sie sich einen Junggesellenabend gönnen würde ... in Las Vegas!

Sehenswürdige Orte