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Neukaledonien sagt Stopp zu Plastik
Geposted 14.01.2019

NeuigkeitenNeukaledonien

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Das Archipel Neukaledonien ist ein Vorreiter im Kombinieren verschiedener Welten. So treffen alte Traditionen auf französisches Savoir-vivre, Wolkenkratzer stehen neben Palmdachhütten und unendlich weites Farmland verbindet sich mit dichtem Dschungel. Ein echtes Naturparadies, das sich nun dazu entschieden hat, das einzigartige Ökosystem nicht im Plastikmüll versinken zu lassen.

Neukaledonien verbietet die Verwendung von Einweg-Plastiktüten. Ziel: Bis 2020 sollen Taschen, Becher, Strohhalme oder Wattestäbchen verboten werden. Diese Maßnahme wurde von den Unabhängigen und der kaledonischen Partei gemeinsam befürwortet.

Schon seit 10 Jahren gehören diese Lagunen zum UNESCO-Weltkulturerbe!

Schon seit 10 Jahren gehören diese Lagunen zum UNESCO-Weltkulturerbe!
© Stephane Michon/123RF

Cécilia Royer vom Umweltverband Mocamana freut sich über die Initiative. "Plastik ist eine Plage in Neukaledonien, es landet in Flüssen, Mangroven, Wäldern und sogar Lagunen". Ab September wird es also keine Plastikbecher, Strohhalme oder Wattestäbchen mehr geben. Bis 2020 sollen sogar alle Lebensmittelverpackungen komplett plastik-frei sein.

Die Mengen an Plastikmüll sind alarmierend: 60 Millionen Plastikbeutel, 40 Millionen Plastikbehälter, 5 TONNEN Strohhalme! Die neukaledonischen Republikaner hielten die geplanten Maßnahmen als verfrüht und berücksichtigten ihrer Meinung nach nicht genug die lokalen Industrien.

Hoffen wir, dass das Plastik-Verbot das einzigartige Ökosystem Neukaledoniens langfristig schützen wird.